Kategorie: Kurz erklärt (Seite 1 von 4)

FORRT – Ein Projekt für mehr Open Science in der Hochschullehre

FORRTFramework for Open and Reproducible Research Training ist ein offenes Projekt, um die Integration von Open Science in der Hochschullehre zu fördern. Unter Anderem entwerfen die Beteiligten dafür eine pädagogische Infrastruktur sowie Open Educational Resources und stellen diese frei zur Verfügung. Das Projekt wurde 2018 im Rahmen der Society for the Improvement of Psychological Science ins Leben gerufen.

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Orte in der Bibliothek – die Mediothek

Haben Sie mal wieder Ihr Handy-Ladekabel vergessen? Brauchen Sie nur ein paar Seiten aus einem Buch und haben keine Lust, es nach Hause zu schleppen? Möchten Sie gerne die oscarprämierten Filme der letzten Jahre ausleihen?

Dann sind Sie in der Mediothek genau richtig!

Die Mediothek befindet sich im ersten Stock der Bibliothek und bietet eine Vielzahl an DVDs, CDs, Computerarbeitsplätzen und vieles mehr.

Bestellen Sie einfach vorab über den HilKat den gewünschten Titel oder kommen Sie einfach so vorbei und der gewünschte Titel wird für Sie herausgesucht. In der Mediothek gibt es keine Selbstbedienung.

Jetzt fragen Sie sich vielleicht, wozu eine Universitätsbibliothek eigentlich eine Medien-Abteilung braucht. Schließlich gibt es DVDs auch in der Stadtbibliothek, viele Filme und Serien gibt es online und überhaupt ist eine Universitätsbibliothek zum Lernen da!

Aber haben Sie vielleicht ein Buch über Filmgeschichte gelesen und möchten gerne nachvollziehen, was dort drinsteht?

Oder studieren Sie Kulturwissenschaften, Szenische Künste oder ein anderes Fach in diesem Themengebiet?
Dann benötigen Sie die Mediothek vielleicht häufiger, als Sie denken.

Zusätzlich denken wir, dass es wichtig ist, aktuelle, aber auch ältere Filme im Bestand zu haben. Dies gilt auch für Golden Globes, Oscars, Filme, die viel besprochen oder viel kritisiert sind. Klassiker von Hitchcock über Kubrick bis zur Bond-Reihe. Sie alle sind Spiegel ihrer Zeit und Teil unserer Kultur.

Und wenn Sie einen Film in unserer Mediothek vermissen, vielleicht weil Sie gerne ein Hausarbeit darüber schreiben möchten, nutzen Sie gerne dieses Formular und wir schaffen den Film nach Möglichkeit für Sie an.

Neben Medien können Sie folgende Dinge dort ausleihen:

  • USB-Sticks
  • Kopfhörer
  • Ladegeräte für Handys
  • externe DVD- bzw. Bluray-Laufwerke (Brenner)
  • verschiedene Adapter z.B. zum Anschließen von Laptops an Beamer


Außerdem bietet die Mediothek einen Buchscanner, mit dem Sie bequem Seiten oder Zeitungsartikel einscannen und auf einen USB-Stick speichern können. Kostenlos und unkompliziert.

Wenn Sie etwas brauchen, fragen Sie einfach nach. Haben wir etwas Wichtiges nicht vor Ort, können wir es für die Zukunft besorgen.

Apropos Fragen:
Bei Fragen zu den Gruppenarbeitsräumen bzw. Arbeitsplätzen im F-Gebäude, dem W-Lan, VPN, Drucken, Scannen oder sonstigen IT-Problemen können Sie sich jederzeit an die Mitarbeiter_innen der Mediothek wenden.

Noch ein kleiner Geheimtipp zum Schluss:

Ein Graphiktablett
Wo? In der Mediothek
Einfach mal fragen 😉

Die Bibliothek stellt sich vor!

Als Studierende_r im ersten Semester muss man unglaublich viele Informationen in den ersten Tagen an der Universität verarbeiten. Welchen Bus muss ich nehmen? Wo findet mein Kurs statt? Wo finde ich die Mensa? Aus welchen Kommiliton_innen könnten Freund_innen werden?

Die Bibliothek ist da wahrscheinlich nicht die erste Anlaufstelle, aber spätestens sobald das erste Referat oder die erste Hausarbeit ansteht, stellt sich die Frage, wie man eigentlich an die notwendige Literatur kommt und wo man einen Platz zum Arbeiten findet.

Darum haben wir ein interaktives Buch erstellt, mit dem jede_r die Bibliothek ganz individuell und bequem von zu Hause erkunden kann. In sechs Kapiteln erfahren Sie alles Wichtige über die UB, und zwar von jemandem, der es wissen muss, der UB selbst.

In einer Mischung aus Informationen, Bildern und Tutorials werden die wichtigsten Bereiche der Bibliothek vorgestellt. Dazu gehören auch kleine Aufgaben und Quizze, die gelöst werden können. Am Ende können Sie herausfinden, ob Sie den Bachelor of Library Knowledge erfolgreich bestehen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Erkunden!

Orte in der Bibliothek – die Ausleihe

Die Ausleihe, oder Leihstelle, ist der erste Anlaufpunkt für jeden Nutzenden.

Aber was sind ihre Aufgaben?

Dazu gehören die Ausleihe und Rücknahme von Medien sowie die Beantwortung von Fragen der Nutzenden

Wo ist der Unterschied zur Auskunft?

Die Themen! An der Auskunft erhalten Sie Informationen und Hilfe beim Zugang zu Büchern und anderen Medien. Außerdem ist sie Ihre erste Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Bibliothek.
Sie können uns aber mit jeder Frage ansprechen. Wir vermitteln Sie dann auch gerne an die richtige Ansprechperson.

Was sind häufige Fragen an der Ausleihe?

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20 Jahre Creative Commons

Vor 20 Jahren hat es sich die amerikanische Non-Profit-Organisation Creative Commons zum Ziel gesetzt, rechtliche Klarheit zu schaffen, um die Verbreitung von Wissen und kreativen Inhalten zu erleichtern.

Die CC- Urheberrechtslizenzen ermöglichen jedem, eigene Inhalte zu veröffentlichen und diese mit den gewünschten urheberrechtlichen Berechtigungen zu versehen. Die Entscheidung, ob Inhalte ohne Copyright zur Weiterbearbeitung oder nur nicht kommerziell genutzt und weitergegeben werden dürfen, trifft der Urheber oder die Urheberin. Damit bieten sie eine standardisierte Methode, um digitale Inhalte zur Vervielfältigung, Verbreitung oder sogar Veränderung frei zu geben, ohne die Grenzen des Urheberrechts zu verlassen.

Auch wenn der Name Creative Commons, also schöpferisches Allgemeingut,  einen freien Umgang mit den Inhalten suggeriert, dürfen mit CC-Lizenzen gekennzeichnete Inhalte nicht einfach so weiterverwendet werden. An die verschiedenen Lizenzen sind unterschiedliche Bedingungen geknüpft, die man bei der Verwendung beachten muss.

Wer übrigens Bilder, die unter CC-Lizenzen veröffentlicht wurden, sucht, kann im Openverse in über 600 Millionen Items stöbern. Auch Google und andere Suchmaschinen bieten in ihrer Bildersuche den Suchfilter “Creative-Commons-Lizenzen” an.

Urheberrecht in der Wissenschaft

Für das Studium sowie Forschung und Lehre spielt das Urheberrecht eine entscheidende Rolle. Der richtige Umgang mit Forschungsdaten, wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Lehrmaterialien ist wichtig, um die Freiheit der Wissenschaft zu gewährleisten und zugleich das Urheberecht des Einzelnen zu schützen. Die Digitalisierung der Wissenschaft und die dadurch entstehenden neuen Möglichkeiten der Verbreitung von Forschungsergebnissen und Lehrmitteln stellt Studierende und Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, aber auch Verlage und Bibliotheken vor immer neue Herausforderungen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat aus diesem Grund in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) eine Broschüre zu Thema Urheberrecht in der Wissenschaft erstellt. Diese bietet einen Überblick über alle wichtigen Begriffe und fasst die gesetzlichen Rahmenbedingungen übersichtlich und verständlich zusammen.

Theoretische Inhalte wie, z.B. Definitionen von Begriffen wie Urheberrecht, Lizenzvertrag und Zitatrecht, sowie Auszüge aus dem Urheberechtsgesetz, werden durch Antworten auf Praxisfragen aus Lehre und Forschung ergänzt.

Die Broschüre kann kostenlos auf der Seite des BMBF heruntergeladen werden. Zusätzlich bietet das BMBF ein FAQ zu dem Thema.

Weitere Informationen zum wissenschaftlichen Arbeiten und Publizieren erhalten Sie übrigens in der Publication Week, einer digitalen Workshop-Reihe der Universitätsbibliothek und des Graduiertenzentrums der Universität Hildesheim. Sie findet vom 21. bis 25.03.22 statt.

Empfohlen sei hier z.B. die Veranstaltung am 22.03. von 10:00 bis 12:30 Uhr zum Thema “Open-Access-Veröffentlichungen: Strategien und Wege zum barrierefreien wissenschaftlichen Publizieren im Internet“.

Zeitschriften – Teil 2: Fortgeschrittene Recherche

Im ersten Teil dieses Artikels wurde erläutert, wo Zeitschriften vor Ort in der UB aufgestellt sind und wie sie im HilKat gefunden werden können. Der HilKat ist aber nur ein Instrument, um Aufsätze und Zeitschriften zu recherchieren. Moderne Datenbanken und Kataloge bieten inzwischen vielfältige Möglichkeiten, um auch sogenannte unselbständige Werke, also Texte, die sich in einem übergeordneten Werk wie Zeitschriften oder Sammelwerken befinden, aufzufinden.

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Handapparate: spezialisierte Bestände außerhalb der UB

Immer wieder stößt man im HilKat auf merkwürdig kurze Signaturen wie “GER 15” oder “THE-K 01”. Sie sind mit dem Standort “Handapparat” und dem Hinweis “Verfügbarkeit/Ausleihbarkeit am Standort erfragen” versehen.

Diese Medien stehen (anders als Semesterapparate) nicht bei uns im Bestand, sondern werden von einzelnen Universitätsmitarbeitenden oder Instituten eigenständig verwaltet. Die Universitätsbibliothek, als zentrales Organ der Literaturbeschaffung, kümmert sich um den Erwerb und erhält die Medien zurück, wenn diese nicht mehr gebraucht werden. Bis dahin stehen sie in Büros, Sekretariaten oder anderen Räumen der Universität.

In der Regel werden Bücher, die für Handapparate angeschafft werden, in zweifacher Ausführung erworben. Eines der Exemplare wird in der UB aufgestellt. Besonders teure oder spezialisierte Literatur wird aber oft nur einmalig für den jeweiligen Handapparat gekauft. In vielen Fällen besteht für Studierende und Universitätsmitarbeitende trotzdem die Möglichkeit darauf zuzugreifen.

Die UB kann hierzu leider keine Auskünfte erteilen. Auf unserer Webseite ist allerdings eine Liste aller Handapparate abgelegt, die den jeweiligen Aufstellungsort dokumentiert (z.B. befindet sich der Handapparat ANG 07 im Raum LN 111 im Institut für englische Sprache und Literatur). Informationen zu Möglichkeiten der Ausleihe oder Einsicht können bei den zuständigen Instituten eingeholt werden

Beispiele für umfangreiche Bestände außerhalb der UB sind:

Dauerschließfächer nun wieder zugänglich

Ab sofort können unsere Dauerschließfächer wieder genutzt werden. Wie das geht und was beachtet werden muss, erklären wir nun kurz:

Wer darf ein Dauerschließfach nutzen?

  • Studierende der Universität Hildesheim
  • ein Schließfach pro Person

Wo erhalte ich den Schlüssel zu einem Dauerschließfach?

  • an der Auskunft der UB
  • Der Schlüssel wird mittels Barcode auf dem Bibliothekskonto verbucht.
  • Sollte einmal keins frei sein, können Dauerschließfächer an der Auskunft auch vorgemerkt werden.

Wie lange kann ich ein Dauerschließfach nutzen?

  • 4 Wochen
  • Eine Verlängerung ist bei Bedarf möglich, sofern es keine Vormerkung und noch freie Fächer gibt.

Wo finde ich die Dauerschließfächer?

  • in der Kataloghalle der UB, gegenüber der Auskunft

Was darf NICHT ins Dauerschließfach?

  • Präsenzexemplare (z.B. Bücher aus Semesterapparaten, Zeitschriftenhefte und –bände)
  • Lebensmittel, gesundheitsgefährdende Stoffe / Gegenstände
  • nicht ordnungsgemäß entliehene Medien

Darf die UB mein Dauerschließfach räumen?

  • Ja, wenn der Schlüssel nicht fristgerecht zurückgegeben wurde.
  • Ja, wenn die Nutzungsbestimmungen nicht eingehalten werden.

Bitte BEACHTEN!

  • Geräumte Inhalte werden als Fundsache behandelt.
  • Die UB haftet NICHT für Bücher, Wertgegenstände und sonstige Materialien in den Dauerschließfächern.
  • Das Schließfach darf NICHT an Dritte übertragen werden.
  • Die UB ist jederzeit ohne Vorankündigung berechtigt, die Schließfächer einzusehen, um die Einhaltung der Nutzungsbestimmungen zu gewährleisten und Missbrauch zu unterbinden.

Mehr Informationen zur Nutzung unserer Schließfächer finden Sie hier.

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