Die Bibel in gerechter Sprache ist eine online frei zugängliche Bibelübersetzung. Sie will dabei dem Ausgangstext in heutiger Sprache „gerecht“ werden, nicht nur sprachlich, sondern auch inhaltlich.
Die Herausgebenden wie Übersetzenden fühlen sich dem Grundsatz verpflichtet, dass die Übersetzung „in dem Moment revisionsbedürftig (ist), in dem sie erscheint.“ Sie laden daher ein zum Gespräch, zur Diskussion und zur Weiterarbeit in verschiedenen Formen und an verschiedenen Orten. Das kooperative Projekt ist spendenfinanziert.
42 Übersetzerinnen und 10 Übersetzer verantworten jeweils die von ihnen übersetzten biblischen Bücher. Sie stehen namentlich dafür ein, dass die Übersetzung dem Stand der wissenschaftlichen Diskussion gerecht wird.
Der biblische Begriff der Gerechtigkeit
Der biblische Begriff der Gerechtigkeit unterscheidet sich von dem der heutigen Alltagssprache dadurch, dass er zuerst eine Handlung bezeichnet, und zwar eine, die auf Befreiung aus unterschiedlichen Notlagen resp. Unfreiheiten zielt. Für eine Bibelübersetzung heißt das, dass die befreienden Aspekte der Texte in heutiger Sprache wieder erkennbar werden sollen.
Geschlechtergerechtigkeit
Die Bibel entstammt einer massiv patriarchalischen Welt und ihre Sprache ist davon weitgehend geprägt. Aber gerade deshalb ist es so spannend zu entdecken wie Gottes Gerechtigkeit auch hier Dinge verändert. Beispiel: Paulus gewinnt in Athen „einige Männer“, zwei Namen werden genannt und „einer“ ist eine Frau (Apg 17,34). Solche, oft verborgene, Präsenz von Frauen wird entsprechend unserer heutigen Sprache durchgängig sichtbar gemacht. Dazu kommt, dass „der“ eine Gott nach biblischem Verständnis „kein Mann“ ist (Hos 11,9). Dem wird versucht, gerecht zu werden.
Gerechtigkeit gegen die jüdische Herkunft
Seit der Mitte des 2. Jahrhunderts war christliche Theologie fast ausnahmslos gegen das Judentum gerichtet. Das wirkte sich bis in die Bibelübersetzungen aus und war in der Sache wirklich ungerecht. Beispiel: In der Bergpredigt wird die Lehre Jesu durch die übliche Wiedergabe mit „Ich aber sage euch“ dem jüdischen Gesetz anscheinend entgegengesetzt (Mt 5,22.28). Doch zielt die Formulierung selbst nicht auf einen Gegensatz und inhaltlich wird die stark betonte Kontinuität zur Tora nicht beachtet (5,17-19). Sachgemäßer also ist: „Ich leg euch das heute so aus“. Die Bibel in gerechter Sprache bringt viele derartige Erkenntnisse aus dem christlichen-jüdischen Dialogs erstmals in eine Bibelübersetzung ein.
Gerechtigkeit für die großen Begriffe
In der heutigen deutschen Sprache stammen die meisten großen religiösen Begriffe aus der Lutherbibel und sind inzwischen weit von den konkreten Bedeutungen der Ausgangstexte abgerückt. Es ist eine Eigenart dieser Übersetzung, dass sie den Versuch macht, hinter den biblischen Zentralwörtern und ihren traditionellen Übersetzungen (man denke an „Herz“, „Gnade“, „Herr“ usw.) wieder die ursprüngliche Bedeutung offen zu legen. So wird das üblicherweise mit „Seele“ wiedergegebene Wort (néfesch) vielfach auf seine Grundbedeutung „Kehle“ zurückgeführt oder mit „Leben“ übersetzt, für das sie ein einleuchtendes Bild ist. Ein Glossar macht solche Entscheidungen und damit auch den Zusammenhang der neuen Wiedergaben mit der traditionellen religiösen Sprache auch ohne Kenntnis der alten Sprachen nachvollziehbar und überprüfbar.
Die Übersetzung kann im Volltext durchsucht werden. Zusätzlich kann nach einzelnen Bibelstellen gesucht oder nach Altem und Neuem Testament oder einzelnen Büchern gefiltert werden.
Die IFCMA Climate Policy Database klassifiziert und beschreibt systematisch Klimaschutzmaßnahmen und klimabezogene Strategien in den Mitgliedsländern der IFCMA (Inclusive Forum on Carbon Mitigation Approaches). Ihr Aufbau soll ein besseres Verständnis der Vielfalt von Klimaschutz- oder klimarelevanten Strategien ermöglichen und neue empirische Analysen und gegenseitiges Lernen erleichtern.
Die IFCMA Climate Policy Database bietet detaillierte Informationen zu mehr als 1600 einzelnen politischen Instrumenten. Die Datenbank ist frei zugänglich.
IFCMA
Das „Inclusive Forum on Carbon Mitigation Approaches“ (IFCMA) ist eine von den Mitgliedsländern getragene Initiative, die von der OECD koordiniert wird. Sie bringt OECD- und Nicht-OECD-Länder zusammen, um Klimaschutzmaßnahmen durch einen besseren Daten- und Informationsaustausch, evidenzbasiertes gegenseitiges Lernen und einen inklusiven multilateralen Dialog zu unterstützen.
Die IFCMA Climate Policy Database bietet:
eine klare Typologie zur Einteilung der politischen Instrumente in Kategorien
detaillierte Informationen zur Gestaltung und Umsetzung der Politik
Die Daten können im Dashboard als graphische Darstellungen erkundet oder als Excel bzw. CSV Datei heruntergeladen werden.
OECD
Die „Organisation for Economic Co-operation and Development“ (OECD) ist eine internationale Organisation, die sich für bessere Politik und besseres Leben einsetzt. Ihr Ziel ist es, eine Politik zu gestalten, die Wohlstand, Gleichheit, Chancen und Wohlergehen für alle fördert.
Ihr Hauptziel ist die Beratung und Unterstützung der 38 Mitgliedsstaaten bei der Etablierung internationaler Standards und einer daraus folgenden stärkeren, gerechteren und nachhaltigeren Gesellschaft.
DZI SoLit ist eine Fachdatenbank für den Themenbereich Soziale Arbeit und Sozialpädagogik. Sie richtet sich an Sozialarbeitende in Profession, Ausbildung und Disziplin, um sie bei einer schnellen und gezielten Suche nach relevanter sozialarbeits- und bezugswissenschaftlicher Literatur zu unterstützen.
Die Referenzdatenbank dokumentiert bereits seit 1979 relevante Publikationen und beinhaltet über 270.000 Referenzen. Laufend werden Beiträge aus 160 Fachzeitschriften aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA indexiert.
Eine kurze Einführung in DZI SoLit und Recherchetipps gibt es in dieser Gebrauchsanweisung.
DZI – Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen
Das DZI wurde 1893 durch die Deutsche Gesellschaft für ethische Kultur e. V. als Auskunftsstelle gegründet, in der Informationen über die Berliner Wohlfahrtseinrichtungen gesammelt und Interessierten zur Verfügung gestellt wurden. Heute ist das DZI ist ein unabhängiges, wissenschaftliches Dokumentations- und Auskunftszentrum mit Sitz in Berlin. Es prüft soziale und karitative Nichtregierungsorganisationen in Deutschland seit 1991 auf die Verwendung ihrer Spendengelder. Es betreibt eine Spenderberatung über humanitär-karitative Spendenorganisationen und vergibt auf Antrag gemeinnützigen Organisationen nach Prüfung das DZI Spenden-Siegel. Zudem dokumentiert und sammelt das DZI Fachliteratur zu den Bereichen Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Wohlfahrtspflege und gibt im Eigenverlag die Fachzeitschrift „Soziale Arbeit“ heraus.
Zeit für eine kleine Pause? PressReader bietet ab sofort nicht nur Zugang zu tausenden von internationalen Zeitschriften und Magazinen, sondern auch täglich neue Rätsel – kreiert von den Köpfen hinter den Rätseln des Wall Street Journals, USA Today und The Guardian.
Wer eine Ablenkung braucht oder einfach ein bisschen knobeln oder spielerisch seine Englischkenntnisse verbessern möchte, kann unter https://www.pressreader.com/games/puzzles Rätsel aus 10 Kategorien testen:
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Ab dem 15. November erweitert die Universitätsbibliothek ihr Angebot um den PressReader. Die Plattform bietet Zugriff auf über 7000 Zeitungen und Zeitschriften. Das Angebot umfasst Publikationen in über 60 Sprachen aus mehr als 150 Ländern und Regionen.
Die Auswahl der Publikationen ist breit gefächert und reicht von klassischen Tages- und Wochenzeitungen wie The Guardian, Washington Post, Aftenposten oder Le Temps bis zu Unterhaltungszeitschriften wie Bravo oder Cosmopolitan. Das Angebot kann nach Region, Sprache, Kategorie und Publikationsform gefiltert werden. Die erweiterte Suche bietet zusätzliche Recherchemöglichkeiten. Das Anlegen eines Nutzungskontos ermöglicht eine individuelle Anpassung der Seite an die eigenen Bedürfnisse, beispielsweise durch das Abonnieren von Zeitschriften oder Themen und das Abspeichern von Artikeln.
Der Zugriff auf die Inhalte kann auf mehreren Geräten, im Browser oder in der App, sowohl online als auch offline erfolgen. Die Inhalte werden im Original-Druckformat zur Verfügung gestellt, können aber auch in einer für Mobilgeräte optimierten Leseansicht dargestellt werden. Sämtliche Texte können auch als Audio angehört werden. Pressreader bietet zudem eine barrierefreie Version im Browser an.
Zum 01.11. hat die UB ein Upgrade erhalten! Ab sofort bieten wir neben dem Zugang zu EBSCOs wirtschaftswissenschaftliche Datenbank Business Source Premier auch den Zugriff auf die umfangreichere Version Business Source Complete.
Damit können Sie auf Volltexte aus über 1.500 zusätzlichen Zeitschriften (insgesamt 3.800) zugreifen sowie auf viele ergänzende Informationen:
über 40.000 Autorenprofile
über 900 eBooks
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über 7.600 Industry Reports
über 8.800 Interviews (Executive & Analyst)
sowie Fallstudien, Videos mit Seminaraufzeichnungen, SWOT-Analysen, Working Papers u.v.m.
Das Business Searching Interface (BSI) ist die hochfokussierte Benutzeroberfläche von EBSCO. Business Searching Interface bietet eine einfache Möglichkeit zur Suche nach Unternehmensprofilen, Brancheninformationen, Länderwirtschaftsdaten und Marktforschung. Die Business Searching Schnittstelle wurde entwickelt, um alle vielfältigen Inhalte in unseren Datenbanken Business Source Premier, Business Source Corporate, Business Source Corporate Plus, Business Source Complete und Business Source Ultimate voll auszuschöpfen – die definitiven Recherchewerkzeuge für Wirtschaftszeitschriften und andere Quellen. Das Business Searching Interface bietet eine visuell ansprechende Benutzererfahrung, die ausschließlich für die Business Source Datenbanken entwickelt wurde. Quelle
Weitere Informationen hierzu bieten die Schnellstartanleitung und das folgende Tutorial auf Englisch.
EBSCO ist ein großer Anbieter von Recherchedatenbanken, elektronischen Zeitschriften, E-Books und Discovery-Services für Bibliotheken aller Art. Die Universitätsbibliothek hat den Zugang zu den Datenbanken PsycInfo (APA) und PSYNDEX für Psycholog*innen sowie Business Source für Wirtschaftwissenschaftler*innen erworben.
Virtuelle, einstündige Einführungen in die von uns lizenzierten Datenbanken finden kostenfrei zu den folgenden Terminen im November statt:
Auf dem Portal Copernico informieren Einrichtungen aus den Bereichen Wissenschaft und Kulturerbevermittlung über die gemeinsame Geschichte und das geteilte kulturelle Erbe im östlichen Europa. Ziel ist es, wissenschaftliche Forschung sichtbarer zu machen und neue Wege für die Bewahrung und Vermittlung des kulturellen Erbes in der öffentlichen Wahrnehmung zu eröffnen. Die redaktionelle und technische Betreuung findet am Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg statt.
Dazu gibt es verschiedene thematische Aufbereitungen, um Geschichte anschaulich zu machen: Im Bereich Recherche gibt es die Möglichkeit, sich über die Portalpartner und ihre Sammlungen und Bestände, Ausstellungen, Projekte, Veröffentlichungen, Online-Angebote und Förderprogramme zu informieren.
Das DFG geförderte Projekt SeDOA (Servicestelle für Diamond Open Access) hat zum Ziel, das wissenschaftsgeleitete, kostenfreie Publizieren im Diamond Open Access in Deutschland gezielt zu stärken. Die Initiative ist zum 01.05.25 gestartet. Die Laufzeit ist zunächst auf 3 Jahre angelegt.
Was ist Diamond Open Access?
Viele Open-Access-Zeitschriften veröffentlichen ohne APCs (Article Processing Charges). Das bedeutet, dass keine Kosten für die Autor*innen entstehen, sondern die Finanzierung z.B. aus institutionellen Mitteln, durch Förderer oder über Bibliotheken oder Bibliothekskonsortien erfolgt. Dieses Modell, das auch als Platinum OA oder Diamantenes OA bezeichnet wird, ist eine Unterart des Gold Open Access.
Ziel des Projektes ist es, die Effizienz des Diamond Open Access Publizierens in Deutschland durch bessere Koordinierung und Optimierung von dezentralen Dienstleistungen, Bereitstellung zentraler Informationen sowie Innovationen zu steigern.
Geplant sind
Bedarfsanalysen
Bereitstellung von Informationsmaterial, Richtlinien und Ratgebern
Veranstaltung von Workshops und Schulungen
rechtliche Beratungen, fallweise die Erstellung von rechtlichen Gutachten
umfangreiche nationale und internationale Vernetzungs- und Kommunikationsarbeiten
Ermittlung und Berücksichtigung disziplinärer Besonderheiten über u.a. Fachgesellschaften
Schaffung einer besseren Datengrundlage durch Aufbau einer Registry
Dynamisierung von Diamond Open Access durch innovative Konzepte und Ansätze in einem SeDOA Innovation Lab (SIL)
Als deutsches Diamond Capacity Centre wird es Teil eines europäischen Netzwerks sein und soll außerdem die internationale Zusammenarbeit stärken.
Getragen wird das Vorhaben durch ein Konsortium aus 15 Einrichtungen:
Unmittelbar beteiligt ist außerdem die Arbeitsgemeinschaft der Universitätsverlage. Geleitet wird das Projekt momentan von der ULB Darmstadt, der UB der Humboldt-Universität zu Berlin und der Max-Weber-Stiftung in Bonn.
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