Autor: ub (Seite 1 von 2)

musiconn – Für vernetzte Musikwissenschaft

musiconn ist das zentrale Informationsportal für Musik und Musikwissenschaft. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt ist als Nachfolger der “Virtuellen Fachbibliothek Musikwissenschaft” (ViFa Musik) das Ergebnis einer Weiterentwicklung der virtuellen Fachbibliothek hin zum Fachinformationsdienst Musikwissenschaft (FID Musik).
Die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) und die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) betreuen das Projekt inhaltlich und technisch.

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Wartungsarbeiten am Hauptcampus

Aufgrund von Wartungsarbeiten werden am kommenden Wochenende (27. – 28.02.2021) Dienste auf den Webseiten der Universitätsbibliothek ganz oder teilweise nicht verfügbar sein. Die Wiederinbetriebnahme erfolgt bis Montag 7:00 Uhr.
Es kann daher nicht garantiert werden, dass alle am Wochenende bestellten Medien um 10:00 Uhr abholbar sind.

avldigital.de – Fachinformationsdienst Allgemeine und Vergleichende Literatur­wissenschaft

avldigital.de ist ein fachwissenschaftliches Online-Portal für die Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Im Wesentlichen besteht das Angebot aus den drei Modulen “Recherchieren, Publizieren und Vernetzen”. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt das Vorhaben im Rahmen des Förderprogramms “Fachinformationsdienste für die Wissenschaft”.

Im Modul “Recherchieren”, welches für alle Interessierten frei zugänglich ist, kann unter Verwendung aktueller Suchmaschinentechnologie in einer Vielzahl externer Datenquellen nach Fachliteratur gesucht werden. Es werden dabei u.a. Datenbestände von Bibliotheken, Verbundkatalogen, Fachbibliographien, speziellen fachlichen Sammlungen und Open-Access-Repositorien in die Suche einbezogen. Open-Access-Veröffentlichungen können gezielt selektiert und für nicht frei zugängliche Publikationen Bestandsangaben in Bibliotheken ermittelt werden.

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Portal für die Sprachwissenschaft

Das von der DFG geförderte Linguistik-Portal für die Sprachwissenschaft ist ein “internetbasiertes Fachportal, das einen breit angelegten, einheitlichen Zugang zu fachspezifischen Ressourcen bietet. Dazu zählen gedruckte oder elektronische Sekundärliteratur, wissenschaftliche Online-Quellen und Forschungsdaten”. (Quelle: Projektbeschreibung der DFG)

Die verschiedenen Service-Angebote des Portals bieten nicht nur Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftlern, sondern z. B. auch Bachelor- und Masterstudierenden Zugang zu fachwissenschaftlichen Ressourcen der Linguistik. Besonders hervorzuheben ist der Funktionsbereich “Recherche”. Dabei kann mit einer Suchanfrage in einer Vielzahl von fachlich relevanten Datenquellen recherchiert werden, wobei auch frei zugängliche Open-Access-Publikationen leicht auffindbar sind. Besitznachweise für Print- und E-Ressourcen lassen sich mit geringem Aufwand ermitteln.

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“Digi20” – umfangreiche E‑Book-Sammlung im Open Access

Auf der Plattform “Digi20” werden mittlerweile mehr als 5000 digitalisierte Buchtitel mehrerer deutscher wissenschaftlicher Fachverlage außerhalb der üblichen Distributionswege für E-Books kostenlos zugänglich gemacht.

Das Besondere hierbei ist, dass die betreffenden Titel vom Erscheinungsjahr her formal überwiegend noch unter Urheberrechtsschutz stehen. Die aktuellsten Titel stammen ca. aus der Mitte der 2000er-Jahre (um 2007). Retrospektiv finden sich Veröffentlichungen zurück bis ca. 1950, teilweise auch noch älter. Damit wird ein Zeitraum erschlossen, der bei Digitalisierungsprojekten dieser Größe vergleichsweise selten so umfangreich berücksichtigt wird. Im Vordergrund stehen dabei Titel aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Bereiche Mathematik, Technik und Naturwissenschaften sind in geringerem Umfang enthalten.

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VPN vs. Shibboleth – zwei Möglichkeiten für den flexiblen Zugriff auf E-Ressourcen

Im Rückblick auf das “digitale” Sommersemester 2020 lässt sich feststellen, dass eine der häufigsten Fragen, die an die Bibliotheksauskunft gestellt wurden, war: “Wie kann ich E-Books und andere elektronische Angebote der Bibliothek auch von Zuhause aus nutzen?”
Während der coronabedingten Einschränkungen und dem fast vollständigen Wegfall der Präsenzlehre erwies sich in erster Linie das umfangreiche E-Book-Angebot der Universitätsbibliothek als ein “Glücksfall”, weil dadurch der Zugriff auf Fachliteratur für Studium und Lehre in großem Umfang weiterhin ermöglicht wurde – unabhängig davon, ob man auf dem Campus war oder nicht.

Für den ortsunabhängigen Zugriff auf E-Ressourcen der Bibliothek hat sich dabei die VPN-Technologie als Standard durchgesetzt und mittlerweile dürfte die Bezeichnung “VPN-Verbindung” für fast alle Studierenden kein Fremdwort mehr sein. Eine VPN-Verbindung kann als “virtuelles Verlängerungskabel” angesehen werden, mit dem der eigene Rechner, an welchem Standort auch immer, über das Internet mit dem Netzwerk der Universität verbunden wird. Die Technologie selber ist vollständig softwarebasiert.

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Digitalisierte historische Buchbestände im Internet

Photo by Syd Wachs on Unsplash

Wer mit historischen Quellen und Büchern arbeiten muss, steht nicht selten vor dem Problem, dass die benötigten Materialien nicht in der eigenen Bibliothek vorhanden sind. Eine Fernleihbestellung kann hier häufig Abhilfe schaffen, aber es entstehen Wartezeiten, die Literatur steht nur für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung und die gelieferten Werke unterliegen oft Nutzungsbeschränkungen, weil sie z. B. nur vor Ort in der Bibliothek eingesehen und nicht mit nach Hause genommen werden dürfen.

Momentan wird die Nutzung noch dadurch erschwert, dass die Leseplätze vieler Bibliotheken pandemiebedingt für das Publikum nicht zugänglich sind. Es ist deshalb ratsam, vor einer Fernleihbestellung für ältere Bücher, bei denen vermutlich kein Urheberrecht mehr besteht, zu prüfen, ob eine frei verfügbare retrodigitalisierte Fassung im Internet zu finden ist.

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Studi-VPN ab 20. April

Um eine Überlastung der VPN-Zugänge während des “Online-Sommersemesters 2020” zu verhindern, müssen Studierende ab sofort eine gesonderte VPN-Variante nutzen. Eine Anleitung ist hier im Intranet zu finden (Login mit RZ-Kennung erforderlich). Hiermit kann ausschließlich auf elektronische Ressourcen der Bibliothek zugegriffen werden (E-Books etc.)
Der bisher verwendete VPN-Zugang steht momentan nur für Lehrende zur Verfügung!

Google Scholar: Eine Suchmaschine für wissenschaftliche Texte

Google Scholar sieht aus wie Google, fühlt sich an wie Google, ist aber etwas völlig anderes als die marktbeherrschende allseits bekannte Internetsuchmaschine.

Google Scholar findet wissenschaftliche Artikel aus Fachzeitschriften, Bücher, Präsentationen etc. Dabei werden sowohl frei zugängliche (Open Access) als auch zugangsbeschränkte Dokumente berücksichtigt. Durch eine Zitationsanalyse sind Querverbindungen zwischen Dokumenten sichtbar (was wurde von wem wo zitiert). Ausgehend von einem Suchtreffer kann oftmals auch nach thematisch ähnlichen Beiträgen gesucht werden.

Ob für ein Suchergebnis eine kostenlose Online-Version existiert, ist in der Trefferliste rechts neben dem Suchergebnis direkt erkennbar:

Wenn Sie über das Uni-Netzwerk mit dem Internet verbunden sind (lokal oder via VPN) wird zusätzlich angezeigt, ob die Bibliothek Zugriff auf eine Ressource hat (“Volltext UB Hildesheim” oder “Full View”).

Unter jedem Einzeltreffer befinden sich Links zu Zitationen und ähnlichen Artikeln, soweit verfügbar. Nach Klick auf den Doppelpfeil rechts werden weitere bibliotheksbezogene Optionen angezeigt:

Wenn Sie bei obigem Beispiel auf den Link “Zitiert von …” klicken würden, erhielten Sie eine neue Ergebnisliste, in der nur Titel auftauchen, in denen der Aufsatz “Inklusion – von der Unkenntnis zur Unkenntlichkeit” zitiert wurde:

So können ohne größeren Aufwand Publikationen ermittelt werden, die höchstwahrscheinlich für das Thema ebenfalls relevant sind.
Auch über den Link “Ähnliche Artikel” ist eine Ausweitung der Recherche möglich. Sie erhalten in diesem Fall eine Ergebnisliste, die durch eine automatisierte Volltextanalyse Ähnlichkeiten zwischen Publikationen ermittelt und abschätzt.

Wenn Sie Google Scholar nutzen und gleichzeitig mit einem Google-Konto angemeldet sind, können Sie persönliche Merklisten über “Meine Bibliothek” anlegen.

Als hilfreiche Erweiterung für Chrome und Firefox ist der “Google Scholar Button” verfügbar.

Mit der Erweiterung kann z. B. markierter Text auf einer beliebigen Webseite für die Suche direkt an Google Scholar weitergeleitet werden.

Fazit:
Google Scholar ist durch die vertraute Suchoberfläche einfach zu nutzen. Ein großer Vorteil besteht darin, dass modernste Suchmaschinentechnologie verwendet wird, das Angebot aber von störenden Nebeneffekten wie Werbung frei ist. Der Suchraum ist ausschließlich auf wissenschaftliche Publikationen begrenzt und auch frei zugängliche Volltexte werden – soweit verfügbar – berücksichtigt.

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