Autor: SA (Seite 2 von 11)

Bibliotheken für Diamond Open Access

Das DFG geförderte Projekt SeDOA (Servicestelle für Diamond Open Access) hat zum Ziel, das wissenschaftsgeleitete, kostenfreie Publizieren im Diamond Open Access in Deutschland gezielt zu stärken. Die Initiative ist zum 01.05.25 gestartet. Die Laufzeit ist zunächst auf 3 Jahre angelegt.

Was ist Diamond Open Access?

Viele Open-Access-Zeitschriften veröffentlichen ohne APCs (Article Processing Charges). Das bedeutet, dass keine Kosten für die Autor*innen entstehen, sondern die Finanzierung z.B. aus institutionellen Mitteln, durch Förderer oder über Bibliotheken oder Bibliotheks­konsortien erfolgt. Dieses Modell, das auch als Platinum OA oder Diamantenes OA bezeichnet wird, ist eine Unterart des Gold Open Access.

Ziel des Projektes ist es, die Effizienz des Diamond Open Access Publizierens in Deutschland durch bessere Koordinierung und Optimierung von dezentralen Dienstleistungen, Bereitstellung zentraler Informationen sowie Innovationen zu steigern.

Geplant sind

  • Bedarfsanalysen
  • Bereitstellung von Informationsmaterial, Richtlinien und Ratgebern
  • Veranstaltung von Workshops und Schulungen
  • rechtliche Beratungen, fallweise die Erstellung von rechtlichen Gutachten
  • umfangreiche nationale und internationale Vernetzungs- und Kommunikationsarbeiten
  • Ermittlung und Berücksichtigung disziplinärer Besonderheiten über u.a. Fachgesellschaften
  • Schaffung einer besseren Datengrundlage durch Aufbau einer Registry
  • Dynamisierung von Diamond Open Access durch innovative Konzepte und Ansätze in einem SeDOA Innovation Lab (SIL)

Als deutsches Diamond Capacity Centre wird es Teil eines europäischen Netzwerks sein und soll außerdem die internationale Zusammenarbeit stärken.

Getragen wird das Vorhaben durch ein Konsortium aus 15 Einrichtungen:

Unmittelbar beteiligt ist außerdem die Arbeitsgemeinschaft der Universitätsverlage.  Geleitet wird das Projekt momentan von der ULB Darmstadt, der UB der Humboldt-Universität zu Berlin und der Max-Weber-Stiftung in Bonn.

Webkonferenz: Wissenschaftliche Datenbanken im Wandel – Qualität, Offenheit & KI im Fokus

Am 30. September veranstaltet die TIB eine kostenfreie Webkonferenz zum Thema „Wissenschaftliche Datenbanken im Wandel – Qualität, Offenheit & KI im Fokus“.

Die Veranstaltung richtet sich an Forschende und Lehrende aller Fachbereiche, Bibliotheks- und Informationsfachleute, Bibliometrie-Experten und alle, die wissenschaftliche Datenbanken strategisch nutzen und vergleichen möchten.

Es präsentieren sich drei der führenden fachübergreifenden wissenschaftlichen Datenbanken Web of Science, Scopus und Dimensions. Sie geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen und treten in den Dialog miteinander und mit den Teilnehmenden.

Themenschwerpunkte

In drei thematischen Schwerpunkten beleuchten die Anbieter Clarivate, Elsevier und Digital Science:

1. Metadatenqualität & Inhaltsabdeckung

• Erfassung von Korrespondenzautor:innen, inkl. Mehrfachnennung
• Normalisierung und Hierarchisierung von Affiliationsdaten
• Tiefe der Abdeckung von Konferenzbeiträgen
• Umgang mit Grauer Literatur, vor allem in den Ingenieurwissenschaften

2. Open Science & Transparenz

• Angaben zu Peer-Review-Verfahren, inkl. Open Peer Review
• Verknüpfung von Publikationen mit Forschungsdaten
• differenzierte Open-Access-Klassifikation (Gold, Hybrid, Grün, Diamond)
• Bereitstellung von Indikatoren zu Open Science (zum Beispiel offene Daten, Review-Transparenz)

3. KI-gestützte Recherche & semantische Suche

• erweiterte semantische und kontextbasierte Suchfunktionen
• Einsatz von KI für thematische Cluster, Entity Linking und Ähnliches
• Unterstützung bei bibliometrischen und analytischen Fragestellungen

Wann? 30. September 2025, 14 bis 15.30 Uhr
Wo? online (via Webex)

Für die Teilnahme ist eine kostenfreie Registrierung bis zum 29. September notwendig.

Open Library of Humanities

Die Open Library of Humanities (OLH) ist ein Open-Access Verlag für geisteswissenschaftliche Forschung, ansässig an der Birkbeck, University of London.

Bisher gibt die OLH 33 Open-Access-Zeitschriften heraus. Die Finanzierung erfolgt gemeinschaftlich durch aktuell 345 Bibliotheken weltweit. Bereits seit 2015 setzt sich die OLH für ein faires Finanzierungsmodell für wissenschaftliches Publizieren ohne Article Processing Charges (APCs) und Transformationsverträge ein. Damit gehört die OLH zu den Vorreitern der Diamond-Open-Access-Bewegung.

Zum Zeitschriftenprogramm zählen neben dem eigenen Open Library of Humanities Journal unter Anderem:

Syntactic Theory and Research
Syntactic Theory and Research
Zygon: Journal of Religion and Science
Zygon: Journal of Religion and Science
Zeitschrift für Fantastikforschung
Zeitschrift für Fantastikforschung
The Comics Grid: Journal of Comics Scholarship
The Comics Grid: Journal of Comics Scholarship
C21 Literature: Journal of 21st-Century Writings
C21 Literature: Journal of 21st-Century Writings
Theory and Social Inquiry
Theory and Social Inquiry

Kinder- und Jugendbuchempfehlungen vom Roten Elefanten

Der rote Elefant

Der Rote Elefant ist ein Internetportal, auf dem Bücher für Kinder und Jugendliche vorgestellt und rezensiert werden.

Mehr als 8.000 neue Kinder- und Jugendbücher erscheinen jährlich auf dem Buchmarkt. Bei dieser unüberschaubaren Zahl von Veröffentlichungen möchte der Rote Elefant Orientierung bieten und stellt dazu fortlaufend besonders empfehlenswerte Bücher vor. Momentan sind mehr als 930 Rezensionen auf der Internetseite des Roten Elefanten veröffentlicht. Etwa 50 Rezensionen kommen jedes Jahr hinzu.

Empfohlen werden Bilder-, Kinder- und Jugendbücher, Comics und Graphic Novels sowie innovative Sachbücher.

Screenshot der Startseite des roten Elefanten

Die Rezensionen enthalten alle wichtigen bibliographischen Angaben sowie Informationen zu Altersfreigabe und Preis und sind verschlagwortet. Zusätzlich sind Anregungen für die Vermittlungsarbeit in u. a. Bibliotheken, Schulen, Kitas enthalten.

Beispiel Anne Frank: Füllerkinder

Der Rote Elefant wird seit 1993 von Mitgliedern und Freunden des gemeinnützigen Vereins Gemeinschaft zur Förderung von Kinder- und Jugendliteratur e.V. herausgegeben. Für die Rezensionen des Roten Elefanten sichten Mitarbeiter*innen von LesArt und andere Fachleute aktuelle Bilder-, Kinder- und Jugendbücher. Ausschlaggebend für jede Empfehlung sind die ästhetische Qualität des Buches, die gesellschaftliche Relevanz der darin enthaltenen Themen sowie deren Bedeutsamkeit für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, insbesondere hinsichtlich der Lese- und Literatursozialisation.

Die Rezensenten des Roten Elefanten arbeiten ehrenamtlich. Layout, Lektorat und Kosten für die Internetpräsenz werden von der Gemeinschaft zur Förderung von Kinder- und Jugendliteratur (e. V.) getragen. Dadurch kann absolute Unabhängigkeit garantiert werden.

Neues Angebot der TIB zu Förderung von Diamond Open Access

Der Diamond Funding Navigator ist ein neuer Dienst der TIB (Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek). Er steht zur Zeit in der Betaversion zur Verfügung.

Was ist der Diamond Funding Navigator?

Der Diamond Funding Navigator führt Angebote für die kollektive Finanzierung von Diamond Open Access zusammen. Konsortialangebote sollen dadurch sichtbarer werden und wissenschaftliche Einrichtungen können leichter entscheiden, welche Angebote sie unterstützen möchten.

Beim Konsortialmodell schließen sich wissenschaftliche Einrichtungen zusammen, um mit vergleichsweise kleinen, individuellen Beiträgen gemeinsam die Betriebskosten einer Publikation über einen bestimmten Zeitraum zu finanzieren.

An wen richtet sich das Angebot?

Das Angebot richtet sich in erster Linie an Einrichtungen, die Diamond-OA-Publikationen finanziell unterstützen möchten (insbesondere Verantwortliche für Erwerbung und Lizenzierung sowie Fachreferent:innen) und Diamond-Open-Access-Konsortien.

Welche Funktionen bietet der Diamond Funding Navigator?

Der Diamond Funding Navigator stellt zu jedem Konsortialangebot eine Reihe von Informationen bereit:

  • Basisinformationen (wie Name, Kontaktinformationen)
  • enthaltene Publikationen (Name, ISSN, Website)
  • Angaben zur Finanzierungsteilnahme, dem sogenannten Pledging (Fristen, Vertragslaufzeit, teilnahmeberechtigte Institutionen)
  • erläuternde Informationen (zum Beispiel zur fachlichen Ausrichtung des Angebots)
  • institutionenspezifische Publikationsmetriken (nach Eingabe einer ROR ID)
Screenshot Diamond Funding Navigator Nutzeroberfläche

Daraus entsteht ein umfassendes Verzeichnis von laufenden und zurückliegenden Angeboten, das durchsucht, gefiltert und sortiert werden kann. Die Datenbank umfasst derzeit Angebote für die Finanzierung von Zeitschriften und Buchreihen. Die Aufnahme weiterer Publikationsformate ist in Planung. Die Oberfläche steht in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung.

SysLex – Onlinelexikon Systematische Theologie

SysLex ist ein Open-Access-Onlinelexikon für Systematische Theologie. Es bietet Einführungen in dogmatische, ethische und religionsphilosophische Begriffe vor dem Hintergrund aktueller Problemstellungen und zentraler Forschungslinien.

SysLex richtet sich an Forscher*innen und Studierende der Theologie, Geistes- und Kulturwissenschaften, an Lehrer*innen, Vikar*innen und Pfarrer*innen und an alle, die Interesse an systematisch-theologischen Themen, kirchlichen und christlich-religiösen Fragen und politisch-gesellschaftlichen Debatten haben.

Die bisher 68 veröffentlichten Artikel können nach Personen, Sachschlagwörtern, Autor*innen und Bibelstellen gefiltert werden. Über 100 weitere Artikel befinden sich momentan in Vorbereitung.

Die Artikel des SysLex durchlaufen ein Open-Peer-Review und sind durch DOI-Vergabe dauerhaft zitierfähig. Sie werden in Kooperation mit dem Fachinformationsdienst Theologie nach Diamont Open Access Standard nicht-kommerziell (scholar led) veröffentlicht. Als Katalogisate sind die Artikel zusätzlich in den zentralen Datenbanken und Katalogen gelistet und durchsuchbar.

Getragen wird SysLex von einem Herausgeber*innenkreis, dem derzeit dreizehn Wissenschaftler*innen aus der Systematischen Theologie angehören. Fachlich begleitet wird SysLex durch einen Wissenschaftlichen Beirat.

Es besteht die Möglichkeit, sich aktiv am Aufbau des Lexikons zu beteiligen und selber als Autor*in aktiv zu werden oder ein Thema zur Bearbeitung vorzuschlagen.

Für Gesundheitsberufe: CINAHL im ZB MED-Fernzugriff kostenfrei verfügbar

CINAHL (Cumulative Index to Nursing and Allied Health Literature) ist eine der wichtigsten Datenbanken für Pflegewissenschaften, Gesundheitswesen und Gesundheitsberufe. Ab sofort steht die internationale Fachdatenbank allen registrierten ZB MED-Nutzer*innen kostenfrei zur Verfügung.

CINAHL gliedert sich in 17 Kategorien mit Literatur aus mehr als 100 Disziplinen und 500 Themenbereichen aus der Pflege, Medizin und verwandten Fachgebieten.

Sie indexiert die wichtigste Literatur und deckt Themengebiete wie Krankenpflege, Biomedizin, Alternativ- und Komplementärmedizin, Verbrauchergesundheit und viele mehr ab.

Sie bietet Zugang zu 717 aktiven Zeitschriften im Volltext und enthält darüber hinaus evidenzbasierte Pflegeinformationen, kurze Lektionen und vieles mehr. Ein renommierter Schlagwortkatalog (CINAHL Subject Headings) ermöglicht Nutzer*innen, effektiv zu suchen und Informationen abzurufen.

Der Zugang für die wissenschaftliche Recherche erfolgt unkompliziert über den Fernzugriff. Dieser kann von jeder Person mit Wohnsitz in Deutschland kostenfrei beantragt werden. Jedem ZB-MED Nutzenden stehen 5 Nutzungsslots von jeweils bis zu sieben Tagen am Stück pro Jahr zur Verfügung. Für die Reservierung steht ein Buchungstool zur Verfügung.

Portal Forschungsdaten Bildung

Der VerbundFDB betreibt das Portal forschungsdaten-bildung.de, das Angebote für die Bildungsforschung bündelt.

Im VerbundFDB arbeiten 13 Einrichtungen aus dem Bereich der Bildungsforschung gemeinsam daran, den Zugang zu Forschungsdaten für die Bildungsforschung zu verbessern.

Das Portal bietet Informationen dazu, wie man seine eigenen Forschungsdaten teilen und existierende Daten nachnutzen kann. Außerdem gibt es kostenfreie Handreichungen, Webinare, Workshops und Beratung zum Thema Forschungsdatenmanagement.

Zusätzlich haben Sie Zugriff auf veröffentlichte Forschungsdaten der empirischen Bildungsforschung. Die hinterlegten Studien reichen von 1950 bis heute. Sie können Sie über eine Freitextsuche mit Filterfunktion durchsuchen oder in den Kategorien Erhebungsverfahren, Erhebungseinheit, Datentyp, Datenhaltender Einrichtung, Schlagwort, Förderprogramm und Partner/Netzwerk durchstöbern.

In drei vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektphasen wurde der VerbundFDB auf- und ausgebaut. Seit 2022 ist er eine dauerhaft finanzierte Infrastruktur für die Bildungsforschung.

20 Jahre iRights.info

iRights.info feiert Geburtstag. Seit 20 Jahren stellt die Redaktion Informationen zu den Themen Urheberrecht und kreatives Schaffen in der digitalen Welt zur Verfügung.

Seitdem das Informationsportal iRights.info im März 2005 online ging, sind mehr als 3.300 Texte von rund 270 Autor*innen entstanden. Dabei handelt es sich unter Anderem um Ratgeber und Erklärtexte zu rechtlichen Fragen, Hintergrundrecherchen, kritische Analysen, Berichte aus der Kulturbranche und der Medienindustrie, Interviews, Webschauen, Videos, Broschüren und Unterrichtsmaterial.

Vor 20 Jahren ging es in den Artikeln noch um illegales Filesharing. Heute stehen Themen wie KI und Open-Access-Lizenzen im Fokus.

Ansicht der iRights.info Webseite im Jahr 2008

Alle Inhalte stehen unter offener Lizenz zur Verfügung (in aller Regel CC BY). Diese Offenheit ist ein zentrales Element, um den selbst gestellten Auftrag zu erfüllen:

„Die Öffentlichkeit mit qualitätsgesicherten Texten über Urheberrecht und Kreativität in der digitalen Welt zu informieren – und gleichzeitig alle Interessierten in die Lage zu versetzen, die Inhalte rechtssicher zu nutzen, zu verbreiten und zu remixen.“

Die Redaktion von iRights.info arbeitet unabhängig von Parteien und Unternehmen. Sie finanziert sich aus einem Mix von Spenden, Zuwendungen und Querfinanzierungen. Die Kanzlei iRights.Law und der Thinktank iRights.Lab finanzieren maßgeblich und zu gleichen Teilen den iRights e.V. und damit indirekt die Redaktion. Eine weitere Einnahmequelle sind Vorträge, Weiterbildungen, Trainings und Seminare. Diese Mischung sichert die inhaltliche und organisatorische Unabhängigkeit von iRights.info.

Serious Games Information Center

Das Serious Games Information Center (SG-IC) ist ein Auskunftssystem für Serious Games der TU Darmstadt.

Was sind Serious Games?

Unter Serious Games sind digitalisierte Spiele bzw. Spielwelten zu verstehen, die auf unterhaltsame Weise zur Vermittlung von Wissen beitragen sowie handlungspraktische Kompetenzen und Fähigkeiten trainieren. Serious Games basieren auf einem pädagogischen Konzept und schaffen einen Erlebnisraum durch Inszenierung von Anregungs- und Lernpotenzialen.

Becker, W., & Metz, M. (2024). Serious Games und Gamification in der schulischen Bildung. Springer Fachmedien Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-44317-7

Wie funktioniert das SG-IC?

Ausgewählte Spiele werden über standardisierte Beschreibungselemente auf Basis des Serious-Games-Metadatenformats SG-MDF (DIN SPEC 91380) beschrieben.

Neben dem Titel und einer Beschreibung von Gameplay und Inhalten können die Spiele mit Attributwerten z.B. zu Anwendungsgebiet, Zielgruppe oder Plattformen verschlagwortet und qualitative Angaben zu erwünschten/nachgewiesenen Effekten und Preisen, Lizenzmodellen oder Entwicklungskosten gemacht werden.

Auf diese Weise wird das Auffinden eines geeigneten Spiels erleichtert und potentielle Anwender*innen/Käufer*innen erhalten ein Gefühl für das Kosten-Nutzen-Verhältnis eines Serious Game.

Als Suchparameter können sowohl vordefinierte Attributwerte/Kategorien für einzelne Beschreibungselemente des SG-MDF (z.B. Anwendungsbereich, Spielgenre, Plattform, Alter) als auch Freitexte für eine Volltextsuche genutzt werden.

Für wen ist das SG-IC?

Nutzer*innen wie Ausbilder*innen, Lehrer*innen, Ärzt*innen, Therapeut*innen (Intermediaries) oder Auszubildende, Schüler*innen, Eltern und Patient*innen (Endkonsument*innen) finden über das Auskunftssystem geeignete Spiele für ihre individuellen Bedürfnisse.

Wer entwickelte und kuratiert das SG-IC?

Die Entwicklung des Serious Games Information Center (SG-IC) erfolgte durch die an der TU Darmstadt und am Hessisches Technologie-Transfer-Center ansässige Serious-Games-Gruppe. Die Konzeption und Standardisierung des Serious-Games-Metadatenformats (SG-MDF) erfolgte in Kooperation mit dem DIN-Institut in Berlin und über 70 weiteren Personen und Institutionen (Spieleentwicklung, Forschung, Anwendung). Die Finanzierung beider Projekte wurde durch das Land Hessen in der Aktionslinie Digitales Hessen gefördert.

Seit dem 1. Januar 2022 wird das SG-IC von der AG Serious Games an der TU Darmstadt als kostenloser Service weiter betrieben.

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