Autor: SA (Seite 1 von 6)

GreenFILE – kostenfreie Datenbank zum Thema Mensch und Umwelt

GreenFILE ist eine kostenfreie Datenbank des Anbieters EBSCO, die Abstracts und Volltexte zum Thema Mensch und Umwelt beinhaltet.

Enthaltene Themengebiete:

  • Globale Klimaveränderungen
  • Nachhaltiges Bauen
  • Umweltverschmutzung
  • Nachhaltige Landwirtschaft
  • Erneuerbare Energien
  • Recycling

Die Datenbank umfasst 1.347.621 Datensätze, von denen 15.813 Open-Access Volltexte sind.

Die erweiterte Suche ermöglicht detailierte Einstellungen der Suchparameter. Das Anlegen eines kostenlosen Kontos bietet zudem die Möglichkeit, Suchverläufe zu speichern und Rechercheprojekte anzulegen und mit der mobilen App zu synchronisieren. Das Konto kann auch für die Recherche in anderen EBSCO Datenbanken genutzt werden.

Internet Archive Scholar

Das Internet Archive Scholar ist ein Projekt des Internet Archive, das eine Volltextsuche in über 35 Millionen wissenschaftlichen Dokumenten ermöglicht. Ziel ist es, Wissenschaftler*innen Zugang zu öffentlich zugänglichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen zur Verfügung zu stellen.

Was ist das Internet Archive?

Das Internet Archive ist ein 1996 ins Leben gerufenes gemeinnütziges Projekt, dass sich zum Ziel gesetzt hat einen universellen Zugang zum gesamten verfügbaren Wissen der Welt zu schaffen. Gestartet wurde es als reines Webarchiv, bei dem man mit der sogenannten Wayback Machine archivierte Internetseiten abrufen kann. Bald kamen weitere Inhalte hinzu, so dass sich das Internet Archive heute als Digitale Bibliothek definiert. Das Internet Archive übernimmt damit eine wichtige Rolle im Bereich der Langzeitarchivierung und Bereitstellung von digital(isiert)en Daten jeglicher Art.

Zur Zeit bietet das Internet Archive Zugang zu

Zu finden sind öffentliche Webinhalte, digitalisierte Druckmaterialien und allgemeine Materialien, die in der Wayback Machine, archive.org Sammlungen und Archive-It Partnersammlungen enthalten sind. Der Service befindet sich noch im Aufbau. Daher sind die enthaltenen Metadaten nicht immer korrekt und einige Funktionen noch in der Entwicklung.

Hinweise zur Suche und den laufenden Arbeiten an dem Projekt bietet das Benutzungshandbuch.

Die Suchergebnisse können bisher nach Datum, Ressourcenart und Verfügbarkeit gefiltert werden. Die Sortierung kann nach Relevanz oder Alter erfolgen. Die Suchanzeige bietet neben Informationen zu Titel, Autor, Erscheinungsdatum und DOI schon einen kurzen Einblick in den Volltext mit Hervorhebung der Suchbegriffe. Rechts findet man Links zum Volltext im Internet Archive und beim Herausgeber sowie Zitiervorschläge.

Autor*innen, die gerne über den Suchdienst gefunden werden oder Korrekturen der Metadaten etc. vornehmen möchten, können sich dazu im Fatcat Guide informieren.

LexMea – Das personalisierbare Online-Gesetzbuch

LexMea bietet einen digitalen Zugriff auf deutsche und europäische Gesetzesbücher und zahlreiche Normen des internationalen Rechts. Zusätzlich stellt die Plattform einen individuellen Arbeitsbereich zur Verfügung, der es ermöglicht eigene Notizen abzuspeichern, zu verknüpfen, zu markieren oder Schemata anzulegen.

Die Vision des Startups ist es, die Nachteile der analogen juristischen Arbeit zu beseitigen und juristisches Wissen überschaubarer, ständig verfügbar und einfach durchsuchbar zur Verfügung zu stellen. Die Massen an Wissen und Informationen der juristischen Ausbildung sollen so handhabbar gemacht werden.

LexMea importiert die Gesetzbücher des deutschen Bundesrechts direkt vom Bundesministerium der Justiz , europäische Gesetze von der Europäischen Union (EUR-Lex) und zahlreiche Normen des internationalen Rechts, die jeweils direkt von den publizierenden internationalen Organisationen bezogen werden.

Die Oberfläche teilt sich in die Bereiche Bibliothek und Arbeitsbereich, die nach einer kostenlosen Registrierung individuell angepasst werden können. Fragen zu den Inhalten, der Bedienung und den Anbietern beantwortet das FAQ.

LexMea ist momentan in der Beta-Version verfügbar. Zukünftig wird die Plattform werbefinanziert sein und Zusatzfunktionen in Form eine Abos anbieten. Die Grundfunktionen sollen aber kostenlos nutzbar bleiben.

Religious Minorities Online

Religious Minorities Online (RMO) ist eine Open Access Datenbank, die sich als führende Ressource zum Thema “religiöse Minderheiten” versteht. Die Inhalte werden von führenden Wissenschaftler*innen verfasst und einem strengen Peer-Review unterzogen.

In einem einleitenden Essay nehmen die Herausgeber*innen eine begriffliche Klärung vor und geben einen kritischen Überblick über aktuelle Debatten sowie theoretische Diskussionen über religiöse Minderheiten.


Die Artikel selbst sind in vier Bereiche unterteilt:

Die Datenbank wurde im Juli 2023 veröffentlicht und wird halbjährlich aktualisiert und durch neue Inhalte ergänzt.

Religious Minorities Online (RMO) ist teil des Theologie und Religion Portals des De Gruyter Verlags. Dieses beinhaltet neben Religious Minorities Online folgende Datenbanken:

Die fett markierten Datenbanken stehen Open Access zur Verfügung oder wurden durch die Universitätsbibliothek lizensiert.

Lernende Systeme – Die Plattform für Künstliche Intelligenz

Die Plattform Lernende Systeme wurde 2017 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung auf Anregung des Fachforums Autonome Systeme des Hightech-Forums und acatech initiiert. Sie soll den interdisziplinären Austausch und gesellschaftlichen Dialog zum Thema Künstliche Intelligenz fördern.

Rund 200 Expert*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft arbeiten in 7 Arbeitsgruppen zum Thema KI und zeigen den persönlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen von lernenden Systemen auf, benennen aber auch Herausforderungen und Gestaltungsoptionen.

Die Plattform bietet Zugriff auf die Arbeits- und Forschungsergebnisse der Arbeitsgruppen in Form von Anwendungsszenarien, Publikationen und Standpunkten. Darüber hinaus bündelt sie eine Vielzahl von Informationen zum Thema KI unter den Überschriften KI-Landkarte, Best Practice, Infothek und News.

Die Plattform bietet z.B. eine umfangreiche Sammlung von frei nutzbaren Bildungs- und Lernmaterialien für schulische und außerschulische Bildung verschiedener Altersstufen, einen Glossar mit wichtigen Begriffen rund um KI und Lernende Systeme oder eine detailierte und umfangreich filterbare Landkarte der in Deutschland angebotenen Studiengänge zum Thema.

Alle Medien und Inhalte der Plattform sind frei zugänglich und werden stetig durch aktuelle Erkenntnisse und Informationen ergänzt.

Die Gender-Mediathek – Plattform für feministische und geschlechterbezogene audiovisuelle Lehr- und Lernmaterialien

Die Gender-Mediathek ist ein kollaboratives Projekt vom Gunda-Werner-Institut, der Heinrich-Böll-Stiftung sowie den 16 Landesstiftungen der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie soll Dozent*innen, Trainer*innen, Multiplikator*innen und Interessierte bei der Suche nach im Internet verfügbaren feministischen und geschlechterbezogenen audiovisuellen Lehr- und Lernmaterialien unterstützen.

Die Gender-Mediathek macht online verfügbare Inhalte über eine Volltext- oder Schlagwortsuche und Filterfunktionen leicht auffindbar. Neben der Beschreibung des Inhalts, den Produzent*innen, technischen Angaben und Bezugsquellen bietet sie auch Hinweise zum möglichen Einsatz der Medien in der Bildungsarbeit.

Auf der Startseite befindet sich die Volltextsuche sowie die alphabetische Leiste, hinter der sich die einzelnen Schlagworte von A bis Z verbergen. Jeden Monat stellt die Redaktion ein Thema Im Fokus vor.

Jedes Medium wird durch eine Medienkarte repräsentiert.

Diese enthält die wichtigsten Informationen wie Titel, Medientyp, Lizenz, Mediengenre, Format, Dauer, Anbieter*in, Sprache sowie Inhalt, Bemerkungen und didaktische Hinweise.

Die Medien in der Gender-Mediathek werden von einer Redaktion sowie Mitarbeiter*innen des Stiftungsverbundes der Heinrich-Böll-Stiftung recherchiert. Diese nehmen Medien auf, die sie aufgrund ihrer subjektiven Erfahrungen für die Bildungsarbeit gut nutzbar halten. Durch die Beteiligung möglichst vieler Personen bei der Medienauswahl wird versucht, die Perspektiven und Zugänge so breit wie möglich zu halten. Es gibt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Teilweise sind auch Inhalte von Plattformen enthalten, die eine Bezahlmitgliedschaft verlangen.

Die Gender-Mediathek versteht sich als kollaboratives Projekt, an dem sich jeder beteiligen kann und soll. Wer audiovisuelle Medien kennt, die gut für die feministische und geschlechterpolitische Bildungsarbeit geeignet sind, kann diese über das Formular „Medien empfehlen“ an die Redaktion melden. Diese prüft die Daten und nimmt passende Medien dann in die Mediathek auf.

Ab sofort verfügbar: Oxford Research Encyclopedia of Linguistics

Ab sofort besteht für alle Angehörigen der Universität der Zugriff auf die Datenbank Oxford Research Encyclopedia of Linguistics. Der Zugang wird durch den Fachinformationsdienst Linguistik angeboten und durch die DFG gefördert.

Die Enzyklopädie kann nach konkreten Stichworten durchsucht oder nach Themengebieten gefiltert werden.

Momentan stehen über 500 Texte aus

17 Themengebieten

als Volltexte zur Verfügung.

Mit den Oxford Research Encyclopedias (ORE) bietet der Wissenschaftsverlag Oxford University Press (OUP) Zugang zu bisher 25 fachspezifischen Online-Enzyklopädien. Diese beinhalten geprüfte Artikel zu verschiedensten Themengebieten. Die Online-Enzyklopädien werden monatlich durch neue oder überarbeitete Einträge und Überblicksartikel ergänzt

Preprint Archive Search

Der Preprint Archive Search des Center of Open Science bietet eine Suche über 34 verschiedene Preprint und Open Access Repositorien, wie z.B. EarthArXiv, Preprints.org oder RePEc. Gefiltert werden kann hier sowohl nach verschiedenen Repositorien als auch nach Fachgebieten wie Engineering, Social and Behavioral Sciences oder Arts and Humanities. Insgesamt können 2,5 Millionen Veröffentlichungen recherchiert werden.

Die Plattform bietet zusätzlich die Möglichkeit, eigene Arbeiten zu veröffentlichen. Alle Informationen hierzu finden sich auf der Informationsseite zu Preprints des Open Science Framework .

Das Open Science Framework (OSF) ist eine Online-Plattform, die es Forschern ermöglicht, ihre Arbeit während des gesamten Forschungslebenszyklus transparent zu planen, zu sammeln, zu analysieren und zu teilen. Jedes im OSF verfügbare Tool wurde speziell entwickelt, um die Integrität der Forschung zu fördern und gleichzeitig den individuellen Bedarf der Forscher an Austausch und Zusammenarbeit zu unterstützen.

https://help.osf.io/article/546-getting-started-faq-s

Das Center of Open Science hat sich seit nun 10 Jahren den Prinzipien von Open Science verschrieben und fördert mit seinem Open Science Framework die Idee der offenen Zusammenarbeit in der Wissenschaft. Es handelt sich um eine gemeinnützige Organisation mit dem Ziel, Forschenden die Hilfsmittel und Infrastruktur in die Hand zu geben, um offene und transparente Forschung zu betreiben.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://youtu.be/9YuNGB3vNOw

PsyArxiv – Der Preprint-Service für den Fachbereich Psychologie

PsyArXiv ist ein Service der Society of the Improvement of Psychological Science der Wissenschaftler*innen aller Fachgebiete der Psychologie. Er bietet die Möglichkeit, dass sie ihre Forschungsergebnisse schnell und kostenlos öffentlich zugänglich zu machen. Veröffentlicht werden können Working Paper, unveröffentlichte Arbeiten und Preprints.

Als Rechercheplattform bietet PsyArXiv Zugriff auf fast 30.000 aktuelle Volltexte.

Definition Preprint
Preprints sind Entwürfe von wissenschaftlichen Manuskripten die vor der Veröffentlichung in einer Zeitschrift der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Sowohl bei Preprints als auch bereits veröffentlichten Arbeiten sollten zuvor die Regelungen des entsprechenden Verlags geprüft werden. Die hierfür benötigten Informationen können über die SHERPA/RoMEO Datenbank ermittelt werden. Viele Verlage erlauben die Veröffentlichung des eigenen Manuskripts, aber nicht die Nutzung der verlagskonform formatierten Fassung.

SHERPA/RoMEO

Sherpa Romeo ist eine Online-Ressource, die die Open-Access-Richtlinien von Verlagen aus der ganzen Welt bündelt und analysiert und Zusammenfassungen der Urheberrechts- und Open-Access-Archivierungsrichtlinien von Verlagen auf der Grundlage einzelner Zeitschriften bereitstellt.

Um zu erfahren, was dafür spricht PsyArXiv zu nutzen, was man bei einer eigenen Veröffentlichung beachten muss und wie man am Besten vorgeht, sollte man die FAQs der Plattform und die Informationen des Center for Open Science zur Veröffentlichung von Preprints zu Rate ziehen.

In jedem Fall ist dafür die Erstellung eines Accounts nötig. Die Registrierung ist kostenlos und kann über Emailadresse, ORCID oder die Institution erfolgen.

BECS – Bloomsbury Education and Childhood Studies

Die Bloomsbury Education and Childhood Studies Plattform bietet Zugriff auf Literatur zu Bildungsystemen, Bildungspolitik und Kindheits- und Jugenderfahrungen weltweit. Enthalten sind 650+ Artikel, 120+ Ebooks und 60+ Strategieberichte. Teil der Sammlung ist z.B. die komplette Education Around the World Series.

Die Plattform kann nach Bildungsniveau, Land und Thema durchsucht werden. Verschiedene Filtermöglichkeiten und die Browse Contents Funktion ermöglichen es, schnelle Vergleiche zwischen Bildungs- und Lebensverhältnissen von Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Ländern zu ziehen. Bücher können zudem gezielt nach Stichworten durchsucht werden.

Der Zugriff auf die Volltexte erfolgt direkt über die Plattform. Zusätzlich besteht die Option, die Inhalte auszudrucken. Durch die Erstellung eines kostenlosen Benutzerkontos erhält man die Möglichkeit, Kapitel, Artikel, Bücher oder Bilder sowie Suchanfragen abzuspeichern.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=2BszzO1YgxI

« Ältere Beiträge