Kategorie: Schon gewusst? (Seite 1 von 2)

VPN vs. Shibboleth – zwei Möglichkeiten für den flexiblen Zugriff auf E-Ressourcen

Im Rückblick auf das “digitale” Sommersemester 2020 lässt sich feststellen, dass eine der häufigsten Fragen, die an die Bibliotheksauskunft gestellt wurden, war: “Wie kann ich E-Books und andere elektronische Angebote der Bibliothek auch von Zuhause aus nutzen?”
Während der coronabedingten Einschränkungen und dem fast vollständigen Wegfall der Präsenzlehre erwies sich in erster Linie das umfangreiche E-Book-Angebot der Universitätsbibliothek als ein “Glücksfall”, weil dadurch der Zugriff auf Fachliteratur für Studium und Lehre in großem Umfang weiterhin ermöglicht wurde – unabhängig davon, ob man auf dem Campus war oder nicht.

Für den ortsunabhängigen Zugriff auf E-Ressourcen der Bibliothek hat sich dabei die VPN-Technologie als Standard durchgesetzt und mittlerweile dürfte die Bezeichnung “VPN-Verbindung” für fast alle Studierenden kein Fremdwort mehr sein. Eine VPN-Verbindung kann als “virtuelles Verlängerungskabel” angesehen werden, mit dem der eigene Rechner, an welchem Standort auch immer, über das Internet mit dem Netzwerk der Universität verbunden wird. Die Technologie selber ist vollständig softwarebasiert.

Weiterlesen

Digitalisierte historische Buchbestände im Internet

Photo by Syd Wachs on Unsplash

Wer mit historischen Quellen und Büchern arbeiten muss, steht nicht selten vor dem Problem, dass die benötigten Materialien nicht in der eigenen Bibliothek vorhanden sind. Eine Fernleihbestellung kann hier häufig Abhilfe schaffen, aber es entstehen Wartezeiten, die Literatur steht nur für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung und die gelieferten Werke unterliegen oft Nutzungsbeschränkungen, weil sie z. B. nur vor Ort in der Bibliothek eingesehen und nicht mit nach Hause genommen werden dürfen.

Momentan wird die Nutzung noch dadurch erschwert, dass die Leseplätze vieler Bibliotheken pandemiebedingt für das Publikum nicht zugänglich sind. Es ist deshalb ratsam, vor einer Fernleihbestellung für ältere Bücher, bei denen vermutlich kein Urheberrecht mehr besteht, zu prüfen, ob eine frei verfügbare retrodigitalisierte Fassung im Internet zu finden ist.

Weiterlesen

Hinter den Kulissen: der Bibliotheksalltag in den Zeiten von Corona

Die Universitätsbibliothek ist seit fast zwei Monaten geschlossen. Seit über zwei Wochen ist die Ausleihe von Medien wieder möglich. Dazu müssen sie vorher bestellt werden.

Die Bestellmöglichkeit wird auch eifrig genutzt, wie die folgenden Bilder zeigen:

Auch weiterhin stehen wir Ihnen auf diese Weise zur Verfügung. Wir bitten Sie, dabei auf folgende Dinge zu achten:

  • Bücher und Medien müssen im HilKat bestellt werden.
  • Ab dem Folgetag werden sie dann ausgegeben.
  • Alle bestellten Medien liegen eine Woche lang für Sie bereit.
  • Pro Konto können maximal 15 Titel zur Abholung bereitgestellt werden.
  • Achten Sie beim Abholen auf den Sicherheitsabstand und nutzen Sie einen Mund-Nase-Schutz.
  • Für die Medienrückgabe steht der UB-Rückgabecontainer neben den Postfächern bereit. Er ist montags bis freitags in der Zeit von 6 bis 22 Uhr zugänglich.

Neuer Scandienst der UB

Sie benötigen dringend Literatur aus unserer Universitätsbibliothek, obwohl wir geschlossen haben? Dann können wir Ihnen ab sofort helfen.

Bis auf Weiteres bieten wir im Zuge der Coronakrise einen kostenlosen Scandienst an, der von Lehrenden und Studierenden der Universität Hildesheim gleichermaßen genutzt werden kann.

Über das hier hinterlegte Formular können Sie im Rahmen des geltenden Urheberrechtsgesetzes folgende Texte bzw. Textausschnitte aus unserem Bestand bestellen:

  • Auszüge aus urheberrechtlich geschützten Werken bis zu 10 % eines Werkes. Dies gilt auch für Schulbücher, wenn sie zum Zweck der Lehrerausbildung bereitgestellt werden (aber nicht im Schulunterricht selbst).
  • Werke geringen Umfangs vollständig wie:
    • Druckwerke mit max. 25 Seiten
    • Noten mit max. 6 Seiten
    • Abbildungen und jeweils ein einzelner Beitrag aus Fachzeitschriften oder aus wissenschaftlichen Zeitschriften vollständig
    • im Buchhandel vergriffene Werke vollständig
    • Werke, an denen das Urheberrecht bereits erloschen ist (z.B. Digitalisate historischer Quellen), vollständig

Wir scannen die Texte und senden Sie Ihnen per Mail zu.

Covid-19 und Falschmeldungen: Informationsverhalten zum Coronavirus

Welche Informationen zum Coronavirus sind vertrauenswürdig? Wie finde ich heraus, ob die “Fakten”, die ich über WhatsApp, Youtube und Co. erhalten habe, stimmt?

Das Projekt “Informationskompetenz und Demokratie” der Universität Hildesheim hat einen Beitrag dazu verfasst, wie man mit solchen Informationen umgehen und auf welche Weise überprüft werden kann, ob sie fachlich fundierte Auskünfte sind oder in den Bereich der Fake News gehören.

Relaunch des Webauftritts von De Gruyter

Die Verlagsgruppe De Gruyter gehört zu den wichtigsten E-Book-Anbietern für unsere Universitätsbibliothek. Seit Anfang dieser Woche wurde der lange geplante Relaunch der Website von De Gruyter umgesetzt. Nach anfänglichen technischen Problemen läuft im neuen Design jetzt alles wieder reibungslos und unsere lizenzierten E-Books sind verfügbar.

Sehr erfreulich ist, dass nun die E-Books in den meisten Fällen komplett in einer PDF-Datei heruntergeladen werden können. Bisher war nur ein kapitelweiser Download möglich. Die Nutzung wird dadurch erheblich vereinfacht.

Scannen statt Kopieren – für mehr Nachhaltigkeit


Als Bibliothek sind wir einer der Orte an der Universität mit dem höchsten Papierverbrauch. Da uns das Thema Nachhaltigkeit am Herzen liegt, haben wir die Aktion Scannen statt Kopieren ins Leben gerufen, die in Kooperation mit dem Green Office durchgeführt wird. Ziel ist es, den Papierverbrauch langfristig zu reduzieren.

Aus diesem Grund wollen wir auf die vielfältigen Möglichkeiten des Scannens in der Bibliothek aufmerksam machen.

Weiterlesen

„Unpaywall“ ermittelt Open-Access-Versionen kostenpflichtiger elektronischer Zeitschriftenaufsätze

Bei der Suche nach Fachliteratur stößt man früher oder später auf Quellen, die in elektronischer Form in der eigenen Bibliothek nicht verfügbar sind. Der Zugriff scheitert an einer sogenannten “Bezahlschranke”. Ein Aufsatz kann dann nur auf der Webseite des Verlages käuflich erworben werden. Hiermit sind in der Regel sehr hohe Kosten verbunden.
An dieser Stelle kann mit dem Browser-Plugin Unpaywall überprüft werden, ob es eine frei zugängliche Version des gesuchten Artikels gibt.

Weiterlesen
« Ältere Beiträge