Kategorie: Schon gewusst? (Seite 1 von 4)

Zeitschriften – Teil 2: Fortgeschrittene Recherche

Im ersten Teil dieses Artikels wurde erläutert, wo Zeitschriften vor Ort in der UB aufgestellt sind und wie sie im HilKat gefunden werden können. Der HilKat ist aber nur ein Instrument, um Aufsätze und Zeitschriften zu recherchieren. Moderne Datenbanken und Kataloge bieten inzwischen vielfältige Möglichkeiten, um auch sogenannte unselbständige Werke, also Texte, die sich in einem übergeordneten Werk wie Zeitschriften oder Sammelwerken befinden, aufzufinden.

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Handapparate: spezialisierte Bestände außerhalb der UB

Immer wieder stößt man im HilKat auf merkwürdig kurze Signaturen wie “GER 15” oder “THE-K 01”. Sie sind mit dem Standort “Handapparat” und dem Hinweis “Verfügbarkeit/Ausleihbarkeit am Standort erfragen” versehen.

Diese Medien stehen (anders als Semesterapparate) nicht bei uns im Bestand, sondern werden von einzelnen Universitätsmitarbeitenden oder Instituten eigenständig verwaltet. Die Universitätsbibliothek, als zentrales Organ der Literaturbeschaffung, kümmert sich um den Erwerb und erhält die Medien zurück, wenn diese nicht mehr gebraucht werden. Bis dahin stehen sie in Büros, Sekretariaten oder anderen Räumen der Universität.

In der Regel werden Bücher, die für Handapparate angeschafft werden, in zweifacher Ausführung erworben. Eines der Exemplare wird in der UB aufgestellt. Besonders teure oder spezialisierte Literatur wird aber oft nur einmalig für den jeweiligen Handapparat gekauft. In vielen Fällen besteht für Studierende und Universitätsmitarbeitende trotzdem die Möglichkeit darauf zuzugreifen.

Die UB kann hierzu leider keine Auskünfte erteilen. Auf unserer Webseite ist allerdings eine Liste aller Handapparate abgelegt, die den jeweiligen Aufstellungsort dokumentiert (z.B. befindet sich der Handapparat ANG 07 im Raum LN 111 im Institut für englische Sprache und Literatur). Informationen zu Möglichkeiten der Ausleihe oder Einsicht können bei den zuständigen Instituten eingeholt werden

Beispiele für umfangreiche Bestände außerhalb der UB sind:

Suche mal anders! Suchmaschinenalternativen abseits vom Marktführer Google

Seit Jahren dominiert Google den Suchmaschinenmarkt mit einem weltweiten Nutzungsanteil von 85-90%. Andere Anbieter haben es schwer, gegen die Marktmacht von Google zu bestehen. Was die Qualität der Suchergebnisse angeht, ist der Google-Algorithmus kaum zu überbieten. Googeln ist in der westlichen Welt zum Synonym für die Internetsuche geworden. Ähnliche Anbieter wie Bing oder Yahoo! werden nur noch als Randerscheinungen wahrgenommen.

Es gibt aber sinnvolle Alternativen, die vor allem durch eine andere Firmenpolitik und Spezialisierung punkten können. Wer also Wert auf Datenschutz, Transparenz oder umweltbewusstes Surfen legt, sollte einmal eine der folgenden Alternativen ausprobieren.

DuckDuckGo

DuckDuckGo ist eine 2008 ins Leben gerufene Suchmaschine mit Sitz in den USA, die sich auf den Schutz der Privatsphäre ihrer Nutzenden spezialisiert hat und dafür Trackerblocking, Webseitenverschlüsselung und privates Surfen anbietet, sowohl mobil, als auch am Desktop. Dabei bedient sich das Unternehmen eines eigenen Suchalgorithmus. DuckDuckGo ist mit Abstand die erfolgreichste “kleine” Suchmaschine mit einem weltweiten Marktanteil von 0,9%.

Startpage

Startpage ist ein niederländischer Anbieter, der sich als die sicherste Suchmaschine der Welt bezeichnet und seit 2006 aktiv ist. Er bietet prinzipiell die identischen Bedingungen wie DuckDuckGo in Bezug auf Privatsphäre und Datenschutz beim Surfen, schöpft aber andere Inhalte ab, nämlich die von Google. Zusammengefasst: Startpage bietet die Möglichkeit einer anonymisierten Google-Suche, bei der keine persönliche Daten abgegriffen werden und das Werbetracking entfällt.

Ecosia

Auch die deutsche Suchmaschine Ecosia, gegründet 2009, garantiert ihren Nutzenden Privatsphäre, setzt sein Hauptaugenmerk aber auf den ökologischen Fußabdruck von Internetdiensten. Ecosia präsentiert sich als Non-Profit Unternehmen, dass seine Gewinne zu 100% in Klimaschutzprojekte investiert. Der Hauptteil wird für Aufforstungsprojekte ausgegeben. Jede Suchanfrage generiert durch Werbeanzeigen Gewinne, die genutzt werden um Bäume zu pflanzen. Betrieben wird die Suchmaschine zudem vollständig mit erneuerbaren Energien.

MetaGer

MetaGer ist ebenfalls ein deutsches Projekt, das schon 1996 ins Leben gerufen wurde und von einem gemeinnützigen Verein betrieben wird. Seit 2016 ist das Projekt zudem Open Source. Auch MetaGer wirbt mit Datenschutz und Nachhaltigkeit. Seine Besonderheit liegt aber darin, dass es sich um eine Metasuchmaschine handelt. MetaGer nutzt also die Indexe verschiedener anderer Suchmaschinen und bildet deren Suchergebnisse in eigener Relevanzsortierung ab. MetaGer greift dafür zum Beispiel auf die Ergebnisse von Bing, Yahoo! und Yandex zurück.

WolframAlpha

WolframAlpha, 2009 in Amerika vom Physiker, Mathematiker und Informatiker Stephen Wolfram ins Leben gerufen, ist eine semantische Suchmaschine. Sie bietet keine Anzeige von Internetergebnissen, sondern liefert direkt die Antworten auf die eingegebenen Fragen. Die Informationen reichen dabei von der Berechnung von Differentialgleichungen, über den Nährstoffgehalt von Ananas bis hin zu allen Fakten über Star Trek. Besonders nützlich ist WolframAlpha als mathematisches Instrument, das schnell Antworten auf komplizierte naturwissenschaftliche oder statistische Fragen liefert.

Die Semesterapparate

Semesterapparate sind vorübergehende Sammlungen von Titeln, die (meist) für ein Seminar oder einen Kurs bestimmt sind. Sie sind bei uns im Erdgeschoss hinter dem Eingangs- und Rückgabebereich gegenüber des Kopierraums gemeinsam aufgestellt.

Sämtliche Semesterapparatsbücher sind nicht ausleihbar. Sinn ist es, allen Kursteilnehmenden durchgängig den Zugriff auf die Literatur zu ermöglichen.

Um auch von zu Hause aus auf die Inhalte zugreifen zu können, bietet es sich an, die Buchscanner in der Mediothek zu nutzen und die benötigten Texte zu digitalisieren. So können Sie daran auch außerhalb der Bibliothek arbeiten.

Die Zusammenstellung der Semesterapparate erfolgt durch Dozierende, die sie online beantragen. Hierfür ist lediglich eine einmalige Registrierung notwendig.

Semesterapparate sind bei uns in der Bibliothek nummeriert und an die entsprechenden Dozierenden gebunden. Diese Nummern und Inhalte der einzelnen Apparate können über die Semesterapparatsliste recherchiert werden. Hier kann man auch erfahren, ob Bücher, die in einem Semesterapparat stehen, zusätzlich als E-Book vorhanden sind.

Im HilKat erkennt man direkt in der Trefferliste, ob sich ein Buch momentan in einem Semesterapparat befindet.

Vor Ort in der Bibliothek erkennt man Semesterapparatsbücher an dem roten Aufkleber auf dem Cover. Dieser ist mit der zugehörige Nummer versehen.

Es gibt auch Semesterapparate für DVDs und CDs. Diese befinden sich in der Mediothek im Obergeschoss. Zum Anschauen der Filme besteht die Möglichkeit der Übernachtausleihe.


Semantic Scholar – ein Konkurrent für Google Scholar?

Beim Angebot frei zugänglicher Suchmaschinen für wissenschaftliche Veröffentlichungen steht Google Scholar unbestritten an erster Stelle. Der große Bekanntheitsgrad der Marke “Google” und die intuitiv und einfach zu bedienende Suchoberfläche dürften wichtige Gründe für die Beliebtheit sein.

Leicht gerät dabei aus dem Blick, dass es durchaus Alternativen zu Google Scholar gibt, welche aber bisher keinen vergleichbar großen Marktanteil erobern konnten. Die noch relativ junge Suchmaschine “Semantic Scholar” hätte aber durchaus das Potenzial, ein ernstzunehmender Konkurrent zu werden.

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Abschlussarbeiten Online

Gedruckte Abschlussarbeiten von Studierenden der Universität Hildesheim werden seit dem 1. April 2020 von der Universitätsbibliothek nicht mehr angenommen. Der noch vorhandene Print-Bestand ist für einen begrenzten Zeitraum weiterhin verfügbar, wird aber nicht weiter ausgebaut. Tipps für die Suche nach gedruckten Abschlussarbeiten erhalten Sie hier.

Ab dem genannten Stichtag erfolgt die Bereitstellung ausgewählter Bachelor- und Masterarbeiten ausschließlich in elektronischer Form. Absolvent_innen können ihre Abschlussarbeiten eigenständig hochladen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
Bachelorarbeiten, die mit der Note 1,0 bewertet wurden und Masterarbeiten, deren Bewertung im Notenspektrum von 1,0 bis 1,5 liegt, werden entgegengenommen. Der Nachweis über die erforderliche Benotung erfolgt in Abstimmung zwischen der Universitätsbibliothek und dem Akademischen Prüfungsamt.

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Writefull for Word – Feedback während des Schreibens auf Englisch

Writefull hilft dabei, wissenschaftliche Texte in englischer Sprache hinsichtlich Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung zu verbessern. Hierzu ist es nicht nur möglich, über die Plattform “Revise” einen Text hochzuladen, um Korrekturvorschläge bekommen.

Es ist ebenfalls möglich, “Writefull for Word” als Add-In zu nutzen. So erhalten Sie während des Schreibprozesses bereits Feedback, denn es wird die Korrektheit von Grammatik, Wortverwendung, Stil und mehr geprüft. Es bietet auch eine Datenbank mit dem Duktus wissenschaftlicher Texte, die Sie durchsuchen und in Ihren eigenen Text einbauen können.

Hierzu lädt man das Add-In über die Writefull-Homepage oder den Microsoft AppSource Store herunter. Anschließend können Sie es installieren.

Eine detaillierte Anleitung finden Sie hier. Beachten Sie dabei, dass Sie für das “Sign in” nach der Installation Ihre Uni-Mailadresse benötigen, denn nur darüber funktioniert die Authentifizierung.

Die Nutzung von Writefull ist kostenpflichtig. Noch bis zum 30.06.2021 können Angehörige der Stiftung Universität Hildesheim den Testzugang nutzen.

Für Ideen und Hinweise, wofür diese Plattform an der Universität nützlich ist, sowie für Vorschläge für eine Finanzierung verwenden Sie gerne dieses Etherpad.

How to: Hausarbeiten rechtzeitig schreiben

Es ist spät. So spät, dass es bereits wieder früh sein könnte. Drei Uhr morgens und ich sitze vor dem Rechner, arbeite an meiner Hausarbeit. Abgabe? Heute!
Zu erledigende Dinge endlos aufschieben und bis zuletzt zu warten, wird prokrastinieren genannt – Ich gehöre leider häufig zu diesen Personen, die das tun. Du auch?

Alex: “Die nacht vor der Abgabe”

Die Abgabefrist rückt immer näher und bisher steht lediglich das Thema der Hausarbeit fest? Im Artikel “Die Nacht vor der Abgabe” des Blogs der Zentralen Studienberatung (ZSB) finden Sie dazu zahlreiche Hinweise und Tipps, wie Sie es rechtzeitig schaffen, eine gelungene Arbeit zu verfassen.

Hilfreich dabei können auch unsere Schulungen zur Recherche in Online-Katalogen und Datenbanken sowie unsere Einführung in das Literaturverwaltungsprogramm Citavi sein. Kontaktieren Sie uns dazu gerne telefonisch unter 05121 883 93010, per Mail oder nutzen Sie unser Anmelde-Formular.

Der Blog “Auf der Höhe” richtet sich an Studieninteressierte sowie Studierende und bietet Einblicke in das Studierendenleben an der Uni Hildesheim. Er ist ein Projekt der Zentralen Studienberatung der Universität Hildesheim, welches durch Mittel des Europäischen Sozialfonds, Förderung für die Niedersächsischen Regionen (ESF) gefördert wird.

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