Kategorie: Kurz erklärt (Seite 1 von 11)

Wir hören Sie! Ein Special: Toiletten

Weil zu den Toiletten die meisten Rückmeldungen kommen, sammeln wir hier nun folgend Ihre Fragen und unsere Antworten.

„Ich finde es nicht in Ordnung, dass man nicht auf Toilette gehen kann hier in der Bib.“

Den Frust verstehen wir. Es ist nervig, immer wieder ins F-Gebäude gehen zu müssen. Leider können wir an der aktuellen Situation nichts ändern. Hoffnung macht, dass die Bauarbeiten weitergehen.

„Wann werden die Toiletten in der UB wieder funktionieren?“

Laut Plan sollen die Toiletten ab der zweiten Jahreshälfte wieder zugänglich sein. Natürlich können sich Pläne verschieben. Oft genug passiert Unvorhergesehenes, das wir nicht beeinflussen können. Bisher sind wir aber zuversichtlich, dass die Bauarbeiten so schnell wie möglich voranschreiten.

„Wäre es möglich, die Toiletten nach Abschluss der Renovierung geschlechtsneutral zu beschildern? Als trans Person fühle ich mich unwohl in der Damen- und Herrentoilette und werde oft misstrauisch angestarrt, ich möchte aber auch nicht die barrierefreie Toilette blockieren.“

Es sind vier Arten von Toiletten geplant – einen Bereich für Damen-WCs, einen für Herren-WCs (auch mit Urinal), ein barrierefreies WCs mit Wickelmöglichkeit und eine geschlechtsneutrale Toilette, deren Zugang in der Eating Zone liegen wird.

Diese Entscheidung fiel in Kooperation mit Dezernat 4 (Baudezernat), dem Gleichstellungsbüro und studentischen Vertretungen. Wir sind uns alle bewusst, dass die binäre Aufteilung in Frauen und Männer nicht mehr zeitgemäß ist. Daher versuchen wir, möglichst vielen Bedürfnissen entgegen zu kommen.

„Die Toiletten im F-Gebäude sind so schmutzig.“

Die Toiletten werden zwei Mal am Tag gereinigt. Letztlich liegt es in der Verantwortung von allen, die sie nutzen, sie sauber zu hinterlassen.

„Bitte einen Getränkespender! Im Klo auffüllen ist unhygienisch.“

Diese Rückmeldung hat uns mehrfach erreicht. Ganz können wir sie nicht nachvollziehen. Es sind hohe Wasserhähne geplant, die genutzt werden können, ohne dass die Flasche die Armaturen berührt.

Und auch hier gilt: Alle tragen die Verantwortung, die Toilettenbereiche während ihrer Nutzung sauber zu halten.

Es wird eng zwischen den Regalen…

Bücherregale mit dem Hinweis: "Ab nächster Woche wird es etwas eng zwischen den Regalen..."

Ab kommendender Woche Montag, also ab dem 02.02., werden für ca. zwei Wochen Arbeitskräfte einer Fremdfirma bei uns in der Bibliothek unterwegs sein.

Warum?

Wie an der Neueinrichtung unseres Eingangsbereiches deutlich wird, werfen Änderungen ihre Schatten voraus. Voraussichtlich ab März können Bücher über Selbstverbucher ausgeliehen werden.

Damit das passieren kann, müssen unsere Medien getaggt, also mit einem neuen Chip versehen werden. Das kann bei einer Anzahl von ca. 350.000 nicht mal eben so nebenbei geschehen. Also laden wir dazu Profis ein, die das schnell und effizient erledigen. Diese kümmern sich ausschließlich um unsere Bücher und sind natürlich um so schneller, je ungestörter sie arbeiten können.

Sollten Sie also Fragen haben, wenden Sie sich gerne an unsere Mitarbeitenden an den Theken.

Wir hören Sie! – Teil 3

In diesem Beitrag gehen wir wieder auf ein paar Ihrer Rückmeldungen aus unserer Feedbackbox ein. Unseren Antworten können Sie aber auch vor Ort an der Pinnwand direkt neben dem Feedback-Kasten einsehen.

Wunsch: Erweiterung der Öffungszeiten am Wochenende

Den Wunsch nach längeren Öffnungszeiten haben wir schon häufiger vernommen. Deshalb haben wir eine Studie zu dem Besuchsverhalten unserer Nutzenden unter der Woche durchgeführt und daraufhin unsere Öffnungszeiten angepasst. Seitdem öffnen wir bereits um 8 Uhr. Eine längere Öffnungszeit bis 22 Uhr wurde in dieser Zeit leider nicht ausreichend genutzt.

Auch die Nutzung am Wochenende zeigt einen deutlichen Knick nach unten im Vergleich zu den Wochentagen Montag bis Donnerstag. Daher lohnt sich auch dort die Erweiterung aus unserer Sicht nicht.

Kritik: Kalter Lesesaal

Zu Beginn des Herbstes dauert es immer eine Weile, bis sich die Heizung einpendelt. Da wir uns am Ende der Heizkette befinden, dauert es länger als an anderen Orten an der Uni.

Wir haben aber einen Profitipp: Unsere Decken sind jetzt wieder gegen Pfand an der Ausleihe erhältlich.

Wunsch: Küchengeräte in der Eating Zone (Mikrowelle und Kaffeemaschine)

Der Wunsch ist nachvollziehbar, nur befürchten wir, dass dann ganze Mahlzeiten bei uns aufgewärmt und gegessen werden. Die Eating Zone ist dafür gedacht, dass Nutzdende dort zwischen den Lernphasen einen Bereich haben, in dem sie eine Kleinigkeit essen und trinken können. Auch ist dieser Raum dazu da, den Rest der Bibliothek vor Verschmutzungen durch Essen und offene Getränke (wie To-Go-Kaffeebecher) zu schützen.

Zum Glück ist die Mensa sehr nah. Dort können Sie – bei Bedarf – durch Snacks und warme Mahlzeiten wieder für Energiezufuhr sorgen.

Geänderte Buchungszeiten bei den Gruppenarbeitsräumen

Ab sofort können die Gruppenarbeitsräume abends nur noch bis 20 Uhr reserviert werden. Eine spätere Reservierung und Nutzung der Räumlichkeiten ist nicht länger möglich.

Sollten Sie Ihre Reservierungen der Gruppenarbeitsräume nicht mehr benötigen oder nicht wahrnehmen können, denken Sie bitte daran diese zu stornieren. Melden Sie sich dazu mit Ihrer RZ-Kennung und Ihrem Passwort in der Buchungssystem an, klicken Sie dann auf das zu stornierende Plansegment und schließlich auf „Löschen“. Dann ist der gebuchte Zeitraum für andere Personen wieder freigegeben.

Achtung Baustelle (again)

Die gute Nachricht zuerst: Die WC-Anlagen bei uns werden wieder in Stand gesetzt.

Die schlechte Nachricht: Der Weg dahin führt ab dem 11.11. über Einschränkungen und Lärm.

Zunächst werden so genannte Bauschleusen eingerichtet. Dabei wird der Eingang sowie der Zugang zum Kopierraum, zu den Semesterapparaten und zur Eating Zone zum Teil eingehaust, damit der Schmutz der Baustelle sich nicht in der ganzen Bibliothek verteilt. Die Wege werden dadurch schmaler. Die oben genannten Bereiche sollten aber noch zugänglich sein.

Außerdem werden die Garderobenschränke auf der linken Seite, wenn man die Bibliothek betritt, am Freitag, den 14.11.2025, entfernt. Wenn Sie Rucksäcke oder Jacken einschließen wollen, dann können Sie unsere Münzschließfächer im Eingangsbereich auf der rechten Seite nutzen.

Ab Montag, dem 17.11.2025 beginnen dann die Trockenbauarbeiten. Es kann sein, dass wir aufgrund des Lärms oder technischer Einschränkungen die Ausleihtheke an die Information verlegen müssen. Darüber informieren wir Sie dann vor Ort.

Wir hören Sie! – Teil 2

Ende August haben wir in an der Wendeltreppe für Sie einen Feedback-Kasten aufgestellt, über den Sie uns fleißig Rückmeldungen geben. Auch in diesem Post gehen wir auf ein paar Ihrer Rückmeldungen ein. Unsere Antworten können Sie aber auch vor Ort an einer Pinnwand direkt neben dem Feedback-Kasten einsehen.

Kritik: Wann sind die Toiletten endlich fertig?

Wir können zu dem jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht sagen, wann die Toiletten fertig sein werden. Uns wurde mitgeteilt, das der Umbau noch dieses Jahr beginnen soll. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Wunsch: Wasserspender / Wasserstation

Auch wir hatten schon ähnliche Überlegungen. Aber anstelle einer Wasserstation, die extra gepflegt werden müsste, soll es im neuen WC-Kubus höhere Wasserhähne geben. Somit können Sie dort selbstständig Ihre eigenen Trinkflaschen wieder auffüllen.
Es dauert aber leider noch ein wenig, bis dieser fertig ist.

Kritik: Schlechte Luft / mehr lüften!

Dass schlechte Luft beim Arbeiten ein Problem ist, ist nachvollziehbar.

Vor allem im Sommer ist es ab einer gewissen Temperatur kontraproduktiv, die Fenster hier in der UB wieder aufzumachen. Dann würde nur noch mehr Hitze ins Gebäude kommen. Jetzt im Herbst und im Winter wird es bei geöffneten Fenster schnell zu kalt. Außerdem lässt sich unser Gebäude nur schlecht beheizen, so dass wir intern Zeiten festgelegt haben, zu denen wir lüften.

Melden Sie sich gerne bei uns an der Ausleihe, wenn besonders „dicke“ Luft herrscht.

Wunsch: Chill-Ecke in der Eating Zone (Sofas, Sessel)

Wir befassen uns gerade mit dem Thema. Dazu wird es im nächsten Jahr Neuigkeiten geben. Sie können gespannt sein!

Bis dahin weisen wir Sie gerne auf den „Raum der Stille“ hin, der sich am Hauptcampus in Gebäude I in HC.I.0.11 befindet. Die Uni hat ihn als Rückzugsort und zum Entspannen eingerichtet, der von allen zu den Öffnungszeiten der Universität genutzt werden kann. Vor Ort können Sie sich in eine Liste eintragen, um den Raum zu reservieren.


Aber es kamen nicht nur Wünsche oder Beschwerden, sondern auch positives Feedback und das wollen wir Ihnen natürlich auch nicht vorenthalten:

Tolle Büchertische – sympathisch und lässt die Mitarbeitenden warm wirken

Über solche Nachrichten freuen wir uns immer sehr. Vielen Dank!

Wir hören Sie! – Teil 1

In diesem Post werden wir auf ein paar Ihrer Feedbacks aus unserer Feedback-Box eingehen. Unsere Antworten können Sie aber auch vor Ort an der Pinnwand direkt neben dem Feedback-Kasten einsehen.

Wunsch: Mehr Arbeitsplätze / Steharbeitsplätze (mit und ohne PCs) /Erweiterungen

Vielen Dank für den Vorschlag. Unser Team befasst sich schon seit einiger Zeit mit dem Thema. Wir überlegen, was diesbezüglich gemacht werden könnte.

Kritik: Langsames WLAN

Das WLAN wird an der gesamten Universität vom Rechenzentrum betreut. Wir haben vor kurzem neue Verteilerboxen für unser WLAN bekommen, die die Reichweite und die Geschwindigkeit verbessern sollten. Es würde uns aber helfen, wenn Sie uns sagen würden, wo und wann genau das WLAN nicht so gut ist. Dann können wir das an das Rechenzentrum weitergeben.

Die Ausnahme bildet bei uns leider der Kopierraum. Dort ist die Verbindung einfach langsam und in absehbarer Zeit wird sich daran nichts ändern.

Kritik: Teilweise zu laut. (Bitte mehr Kontrolle!)

Vielen Dank für den Hinweis. Hier sind wir auf Ihre Mithilfe und Eigenverantwortung angewiesen. Bitte achten Sie auf Ihre Lautstärke und sprechen Sie ggf. andere Nutzende an, wenn Sie deren Lautstärke als unangebracht empfinden. Wenn es akut auftritt und Sie sich nicht wohl dabei fühlen, andere Nutzende selbst anzusprechen, können Sie sich gerne an eine*n unserer Mitarbeitenden wenden. Sprechen Sie uns gerne an!

Kritik: Keine Nutzung der Gruppenarbeitsräume für Externe

Als Universitätsbibliothek sind wir für Sie als Studierende und Lehrende da. Da wir nur vier Gruppenarbeitsräume anbieten können, die aufgrund der Raumnot sehr gut genutzt werden, können wir sie zu diesem Zeitpunkt nicht für andere Nutzungsgruppen öffnen.


Und abschließend wieder eine positive Rückmeldung Ihrerseits!

Danke für eure Arbeit, die Erhaltung und Weiteraufbau der Bib als Wissensspeicher und Lernort.

Bibliotheken für Diamond Open Access

Das DFG geförderte Projekt SeDOA (Servicestelle für Diamond Open Access) hat zum Ziel, das wissenschaftsgeleitete, kostenfreie Publizieren im Diamond Open Access in Deutschland gezielt zu stärken. Die Initiative ist zum 01.05.25 gestartet. Die Laufzeit ist zunächst auf 3 Jahre angelegt.

Was ist Diamond Open Access?

Viele Open-Access-Zeitschriften veröffentlichen ohne APCs (Article Processing Charges). Das bedeutet, dass keine Kosten für die Autor*innen entstehen, sondern die Finanzierung z.B. aus institutionellen Mitteln, durch Förderer oder über Bibliotheken oder Bibliotheks­konsortien erfolgt. Dieses Modell, das auch als Platinum OA oder Diamantenes OA bezeichnet wird, ist eine Unterart des Gold Open Access.

Ziel des Projektes ist es, die Effizienz des Diamond Open Access Publizierens in Deutschland durch bessere Koordinierung und Optimierung von dezentralen Dienstleistungen, Bereitstellung zentraler Informationen sowie Innovationen zu steigern.

Geplant sind

  • Bedarfsanalysen
  • Bereitstellung von Informationsmaterial, Richtlinien und Ratgebern
  • Veranstaltung von Workshops und Schulungen
  • rechtliche Beratungen, fallweise die Erstellung von rechtlichen Gutachten
  • umfangreiche nationale und internationale Vernetzungs- und Kommunikationsarbeiten
  • Ermittlung und Berücksichtigung disziplinärer Besonderheiten über u.a. Fachgesellschaften
  • Schaffung einer besseren Datengrundlage durch Aufbau einer Registry
  • Dynamisierung von Diamond Open Access durch innovative Konzepte und Ansätze in einem SeDOA Innovation Lab (SIL)

Als deutsches Diamond Capacity Centre wird es Teil eines europäischen Netzwerks sein und soll außerdem die internationale Zusammenarbeit stärken.

Getragen wird das Vorhaben durch ein Konsortium aus 15 Einrichtungen:

Unmittelbar beteiligt ist außerdem die Arbeitsgemeinschaft der Universitätsverlage.  Geleitet wird das Projekt momentan von der ULB Darmstadt, der UB der Humboldt-Universität zu Berlin und der Max-Weber-Stiftung in Bonn.

Achtung Baustelle!

Unser Eingangsbereich verändert sich. Erst wurden Schließfächer entfernt, dann wurde ein Teil der Ausleihtheke abgebaut. Immer wieder sind fleißige Handwerker da, die den Boden aufstemmen, Löcher bohren oder Kabel verlegen.

Aber warum eigentlich?

Wir führen Selbstverbuchung ein, d. h. dass zukünftig Medien aus unserem Bestand eigenständig an einem Automaten ausgeliehen und zurückgegeben werden können. Diese brauchen natürlich Platz und Strom, so dass die Bauarbeiten nötig sind.

Fehlen die Schließfächer dann nicht?

Nein. Wir haben festgestellt, dass sie viel weniger genutzt werden, seitdem Taschen und Jacken mit in die UB hinein genommen werden können. Wir kümmern uns in dem Punkt auch um Nachhaltigkeit. Sie werden an anderen Orten an der Universität weiterverwendet.

Und was ist mit den Toiletten? Werden die auch endlich saniert?

Ja, werden sie. Voraussichtlich soll es dieses Jahr damit endlich weitergehen. Das wird dann auch laut. Wir werden über unsere Kanäle Bescheid sagen, wenn wir mehr wissen.

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