Kategorie: E-Ressourcen (Seite 1 von 22)

Internet Archive Scholar

Das Internet Archive Scholar ist ein Projekt des Internet Archive, das eine Volltextsuche in über 35 Millionen wissenschaftlichen Dokumenten ermöglicht. Ziel ist es, Wissenschaftler*innen Zugang zu öffentlich zugänglichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen zur Verfügung zu stellen.

Was ist das Internet Archive?

Das Internet Archive ist ein 1996 ins Leben gerufenes gemeinnütziges Projekt, dass sich zum Ziel gesetzt hat einen universellen Zugang zum gesamten verfügbaren Wissen der Welt zu schaffen. Gestartet wurde es als reines Webarchiv, bei dem man mit der sogenannten Wayback Machine archivierte Internetseiten abrufen kann. Bald kamen weitere Inhalte hinzu, so dass sich das Internet Archive heute als Digitale Bibliothek definiert. Das Internet Archive übernimmt damit eine wichtige Rolle im Bereich der Langzeitarchivierung und Bereitstellung von digital(isiert)en Daten jeglicher Art.

Zur Zeit bietet das Internet Archive Zugang zu

Zu finden sind öffentliche Webinhalte, digitalisierte Druckmaterialien und allgemeine Materialien, die in der Wayback Machine, archive.org Sammlungen und Archive-It Partnersammlungen enthalten sind. Der Service befindet sich noch im Aufbau. Daher sind die enthaltenen Metadaten nicht immer korrekt und einige Funktionen noch in der Entwicklung.

Hinweise zur Suche und den laufenden Arbeiten an dem Projekt bietet das Benutzungshandbuch.

Die Suchergebnisse können bisher nach Datum, Ressourcenart und Verfügbarkeit gefiltert werden. Die Sortierung kann nach Relevanz oder Alter erfolgen. Die Suchanzeige bietet neben Informationen zu Titel, Autor, Erscheinungsdatum und DOI schon einen kurzen Einblick in den Volltext mit Hervorhebung der Suchbegriffe. Rechts findet man Links zum Volltext im Internet Archive und beim Herausgeber sowie Zitiervorschläge.

Autor*innen, die gerne über den Suchdienst gefunden werden oder Korrekturen der Metadaten etc. vornehmen möchten, können sich dazu im Fatcat Guide informieren.

Neue E-Books für Psycholog*innen

Sei dem 1. März haben Mitarbeitende und Studierende der Uni Hildesheim Zugriff auf annähernd 1.800 lieferbare E-Books aus den Themenbereichen Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie.

Hier ist eine Übersicht des Verlags über die Titel. Sie können links im Menü “Nur lizensierte Titel” auswählen, dann sehen Sie tatsächlich nur die Titel, auf die Sie zugreifen können.

Datenbank-Schulungen für Psychologie und Betriebswirtschaftslehre im April

EBSCO ist ein großer Anbieter von Recherchedatenbanken, elektronischen Zeitschriften, E-Books und Discovery-Services für Bibliotheken aller Art. Die Universitätsbibliothek hat den Zugang zu den Datenbanken PsycInfo (APA) und PSYNDEX für Psycholog*innen sowie Business Source für Wirtschaftwissenschaftler*innen erworben.

Virtuelle, einstündige Einführungen in die von uns lizenzierten Datenbanken finden kostenfrei zu folgenden Terminen im April statt:

Die Psychologiedatenbanken APA PsycInfo® & PSYNDEX

  • Mittwoch, den 10.04.2024, 11 Uhr
  • Donnerstag, den 18.04.2024, 11 Uhr

Hier geht es zur Registrierung.


Die Wirtschaftsdatenbank Business Source® (alle Versionen)

  • Freitag, den 12.04.2024, 11 Uhr

Hier geht es zur Registrierung.

LexMea – Das personalisierbare Online-Gesetzbuch

LexMea bietet einen digitalen Zugriff auf deutsche und europäische Gesetzesbücher und zahlreiche Normen des internationalen Rechts. Zusätzlich stellt die Plattform einen individuellen Arbeitsbereich zur Verfügung, der es ermöglicht eigene Notizen abzuspeichern, zu verknüpfen, zu markieren oder Schemata anzulegen.

Die Vision des Startups ist es, die Nachteile der analogen juristischen Arbeit zu beseitigen und juristisches Wissen überschaubarer, ständig verfügbar und einfach durchsuchbar zur Verfügung zu stellen. Die Massen an Wissen und Informationen der juristischen Ausbildung sollen so handhabbar gemacht werden.

LexMea importiert die Gesetzbücher des deutschen Bundesrechts direkt vom Bundesministerium der Justiz , europäische Gesetze von der Europäischen Union (EUR-Lex) und zahlreiche Normen des internationalen Rechts, die jeweils direkt von den publizierenden internationalen Organisationen bezogen werden.

Die Oberfläche teilt sich in die Bereiche Bibliothek und Arbeitsbereich, die nach einer kostenlosen Registrierung individuell angepasst werden können. Fragen zu den Inhalten, der Bedienung und den Anbietern beantwortet das FAQ.

LexMea ist momentan in der Beta-Version verfügbar. Zukünftig wird die Plattform werbefinanziert sein und Zusatzfunktionen in Form eine Abos anbieten. Die Grundfunktionen sollen aber kostenlos nutzbar bleiben.

Deutsches Zeitungsportal

Einige von Ihnen kennen vielleicht die Deutsche Digitale Bibliothek, eine Datenbank, die kostenlosen Zugang zu Büchern, aber auch zu anderem Kulturgut bietet.

Ein Sub-Portal der Deutschen Digitalen Bibliothek ist seit 2021 das Deutsche Zeitungsportal. Es enthält Zeitungen von Jahren 1671 bis 1994. Man kann Zeitungen anhand des Titels, Ort oder Jahr auswählen, aber auch einfach per Stichwort suchen.

Dieses ist nun auch über Text+ zugänglich. An beiden Portalen beteiligt sich die Deutsche Nationalbibliothek. Deshalb gibt es dort auch einen informativen Blogeintrag dazu: Deutsches Zeitungsportal goes Text+

Interessant für Forschende: der Grants Index

Der Grants Index ist eine Datenbank der Firma Clarivate und ist über die Recherche-Plattform Web of Science™ zu finden.

Im Grants Index sind finanzielle Hilfen von Regierungen und privaten Agenturen aus der ganzen Welt zu finden. Es gibt eine einfache und eine erweiterte Suche. Zudem gibt es viele, auch fachspezifische Filter, die man in der Kurztitelliste auswählen kann. Dazu gehören z.B. “Funding Agencies” oder “Grant Status”. Zudem werden in der Detailansicht eines Treffers alle zugehörigen Veröffentlichungen aus der Core Collection des Web of Science verknüpft und angezeigt.

Ein interessantes Detail ist noch folgende Ansicht, die eine Suchanfrage grafisch aufbereitet. Man findet diese Aufbereitung links unter den Filtern bei “Analyze results”. Hier kann weiter eingestellt, was man wie grafisch aufbereitet haben möchte.

Die UB wünscht viel Erfolg bei der Recherche.

Religious Minorities Online

Religious Minorities Online (RMO) ist eine Open Access Datenbank, die sich als führende Ressource zum Thema “religiöse Minderheiten” versteht. Die Inhalte werden von führenden Wissenschaftler*innen verfasst und einem strengen Peer-Review unterzogen.

In einem einleitenden Essay nehmen die Herausgeber*innen eine begriffliche Klärung vor und geben einen kritischen Überblick über aktuelle Debatten sowie theoretische Diskussionen über religiöse Minderheiten.


Die Artikel selbst sind in vier Bereiche unterteilt:

Die Datenbank wurde im Juli 2023 veröffentlicht und wird halbjährlich aktualisiert und durch neue Inhalte ergänzt.

Religious Minorities Online (RMO) ist teil des Theologie und Religion Portals des De Gruyter Verlags. Dieses beinhaltet neben Religious Minorities Online folgende Datenbanken:

Die fett markierten Datenbanken stehen Open Access zur Verfügung oder wurden durch die Universitätsbibliothek lizensiert.

Lernende Systeme – Die Plattform für Künstliche Intelligenz

Die Plattform Lernende Systeme wurde 2017 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung auf Anregung des Fachforums Autonome Systeme des Hightech-Forums und acatech initiiert. Sie soll den interdisziplinären Austausch und gesellschaftlichen Dialog zum Thema Künstliche Intelligenz fördern.

Rund 200 Expert*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft arbeiten in 7 Arbeitsgruppen zum Thema KI und zeigen den persönlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen von lernenden Systemen auf, benennen aber auch Herausforderungen und Gestaltungsoptionen.

Die Plattform bietet Zugriff auf die Arbeits- und Forschungsergebnisse der Arbeitsgruppen in Form von Anwendungsszenarien, Publikationen und Standpunkten. Darüber hinaus bündelt sie eine Vielzahl von Informationen zum Thema KI unter den Überschriften KI-Landkarte, Best Practice, Infothek und News.

Die Plattform bietet z.B. eine umfangreiche Sammlung von frei nutzbaren Bildungs- und Lernmaterialien für schulische und außerschulische Bildung verschiedener Altersstufen, einen Glossar mit wichtigen Begriffen rund um KI und Lernende Systeme oder eine detailierte und umfangreich filterbare Landkarte der in Deutschland angebotenen Studiengänge zum Thema.

Alle Medien und Inhalte der Plattform sind frei zugänglich und werden stetig durch aktuelle Erkenntnisse und Informationen ergänzt.

Zugriff auf Projekt DEAL

Mit Beginn des Jahres ist die Universität Hildesheim allen drei DEAL-Verträgen mit Wiley, Springer und Elsevier beigetreten. Somit ist nun eine Vielzahl von elektronischen Zeitschriften dieser Verlage campusweit zugänglich. Außerdem können Wissenschaftler*innen dort hybrid im Open Access publizieren.

Was heißt das nun im Detail für die drei einzelnen Wissenschaftsverlage?

Springer

Lesen: Zugriffsrechte auf nahezu die gesamten Zeitschrifteninhalte auf der Springer Nature-Plattform entsprechend der Zeitschriftentitelliste.

Publizieren: Die Kosten für das Open-Access-Publizieren im Rahmen der Springer „Open Choice“ Option sind über den DEAL-Vertrag abgedeckt.

Zu beachten: Die Publikationsgebühren für Veröffentlichungen in Open Access-Zeitschriften der Marken SpringerOpen und BioMed Central werden um 20% rabattiert und Preissteigerung für APCs (Article Processing Charges = Publikationsgebühren) vertraglich limitiert. Diese Kosten werden den Autor*Innen abzüglich der vereinbarten Rabatte in Rechnung gestellt. Sie sind nicht über den DEAL-Vertrag abgedeckt. Eine Förderung über den Open-Access-Publikationsfonds der Universität Hildesheim ist möglich.

Wiley

Lesen: Zugriffsrechte auf nahezu die gesamten Zeitschrifteninhalte auf der Zeitschriftenliste der Online-Library-Plattform von Wiley.

Publizieren: Die Kosten für das Open-Access-Publizieren im Rahmen der Wiley „OnlineOpen“ Option sind über den DEAL-Vertrag abgedeckt.

Zu beachten: Das Publizieren in den Wiley Open-Access-Zeitschriften wird um 20% rabattiert. Diese Kosten werden den Autor*Innen abzüglich der vereinbarten Rabatte in Rechnung gestellt. Sie sind nicht über den DEAL-Vertrag abgedeckt. Eine Förderung über den Open-Access-Publikationsfonds der Universität Hildesheim ist möglich.

Elsevier

Lesen: Zugriffsrechte auf nahezu das gesamte Elsevier-Zeitschriftenportfolio inklusive des Cell Press und The Lancet-Titelspektrums, siehe Zeitschriftentitelliste.

Publizieren: Das Publizieren in Elsevier Core hybrid Zeitschriften als ‚submitting corresponding author‘ ist über den DEAL-Vertrag abgedeckt.

Zu beachten: Für Publikationen in Fully Gold Open Access Zeitschriften von Elsevier erhalten Autor*innen 20% Rabatt auf die Listenpreise von Publikationsgebühren (APCs) und 15% Rabatt auf die Listenpreise der Fully Gold Cell Press and The Lancet-Zeitschriften. Diese Kosten werden den Autor*Innen abzüglich der vereinbarten Rabatte in Rechnung gestellt. Sie sind nicht über den DEAL-Vertrag abgedeckt. Eine Förderung über den Open-Access-Publikationsfonds der Universität Hildesheim ist möglich.

Sie haben Fragen zu diesem Thema? Dann wenden Sie sich gerne an Berit Merten, die Leiterin der Erwerbung der Universitätsbibliothek, per Mail oder telefonisch unter 05121 883 93040. Bei Fragen zum Thema Publikation und Publikationsfonds ist Ihr Ansprechpartner apl. Prof. Dr. Mario Müller. Ihn erreichen Sie per Mail oder telefonisch unter 05121 883 93084.

Die Gender-Mediathek – Plattform für feministische und geschlechterbezogene audiovisuelle Lehr- und Lernmaterialien

Die Gender-Mediathek ist ein kollaboratives Projekt vom Gunda-Werner-Institut, der Heinrich-Böll-Stiftung sowie den 16 Landesstiftungen der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie soll Dozent*innen, Trainer*innen, Multiplikator*innen und Interessierte bei der Suche nach im Internet verfügbaren feministischen und geschlechterbezogenen audiovisuellen Lehr- und Lernmaterialien unterstützen.

Die Gender-Mediathek macht online verfügbare Inhalte über eine Volltext- oder Schlagwortsuche und Filterfunktionen leicht auffindbar. Neben der Beschreibung des Inhalts, den Produzent*innen, technischen Angaben und Bezugsquellen bietet sie auch Hinweise zum möglichen Einsatz der Medien in der Bildungsarbeit.

Auf der Startseite befindet sich die Volltextsuche sowie die alphabetische Leiste, hinter der sich die einzelnen Schlagworte von A bis Z verbergen. Jeden Monat stellt die Redaktion ein Thema Im Fokus vor.

Jedes Medium wird durch eine Medienkarte repräsentiert.

Diese enthält die wichtigsten Informationen wie Titel, Medientyp, Lizenz, Mediengenre, Format, Dauer, Anbieter*in, Sprache sowie Inhalt, Bemerkungen und didaktische Hinweise.

Die Medien in der Gender-Mediathek werden von einer Redaktion sowie Mitarbeiter*innen des Stiftungsverbundes der Heinrich-Böll-Stiftung recherchiert. Diese nehmen Medien auf, die sie aufgrund ihrer subjektiven Erfahrungen für die Bildungsarbeit gut nutzbar halten. Durch die Beteiligung möglichst vieler Personen bei der Medienauswahl wird versucht, die Perspektiven und Zugänge so breit wie möglich zu halten. Es gibt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Teilweise sind auch Inhalte von Plattformen enthalten, die eine Bezahlmitgliedschaft verlangen.

Die Gender-Mediathek versteht sich als kollaboratives Projekt, an dem sich jeder beteiligen kann und soll. Wer audiovisuelle Medien kennt, die gut für die feministische und geschlechterpolitische Bildungsarbeit geeignet sind, kann diese über das Formular „Medien empfehlen“ an die Redaktion melden. Diese prüft die Daten und nimmt passende Medien dann in die Mediathek auf.

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