Sie erinnern sich sicher an unsere Briefaktion, die wir im Juli durchgeführt haben. Bei uns in der UB hatten sich die Vorfälle von unsachgemäßer Nutzung gehäuft. Nun präsentieren wir Ihnen die Ergebnisse.

Zuerst einmal möchten wir ein großes Dankeschön an alle diejenigen richten, die sich beteiligt haben und/oder uns auf eine andere Weise ihre Anteilnahme und Wertschätzung ausgedrückt haben. Denn trotz des unangenehmen Anlasses waren die Reaktionen vor allem respektvoll und konstruktiv.

Statistisches

Briefe insgesamt: 34
- davon 22 mit Antworten zu den Fragen
- 5 mit Hinweisen zu anderen Problematiken
- 7 mit irrelevanten Antworten

Wir sind mit dem Rücklauf sehr zufrieden, denn wir hatten zu Beginn befürchtet, dass niemand auf unseren Aufruf reagieren würde. Nun folgend fassen wir die Antworten zu den einzelnen Fragen zusammen.

1. Sind Dir solche oder ähnliche Vorfälle von unachtsamer Nutzung bekannt? Hast Du etwas bemerkt oder gesehen?

„Nicht ‚während‘, ich habe mich nur gewundert, dass der Papierschneider kaputt ist & es keinen Tacker gibt.“

In 25 Briefen waren sich die Verfassenden einig, dass sie nichts gesehen haben. Aufgefallen sind lediglich die Folgen: Der Papierschneider war kaputt, es wurden keine Tacker mehr ausgegeben, die Fleecedecken waren nicht mehr da.

2. Gibt es Gründe, warum Du zögern würdest oder gezögert hast, uns bei solchen Vorfällen anzusprechen?

„Ich hätte nicht gezögert, euch anzusprechen, kann mir aber vorstellen, dass Studierende mit geringem Einkommen Angst haben, Material ersetzen zu müssen (die Inflation haut echt rein).“

Die meisten würden uns Bescheid sagen, wenn sie etwas beobachten würden. Das freut uns natürlich. Andere haben Angst, als „Petze“ dazustehen.

Dennoch wollen wir an dieser Stelle noch einmal deutlich machen, dass wir Tacker, wenn sie kaputt gegangen sind, selber neu kaufen, und auch die Papierschneidemaschine auf eigene Kosten reparieren. Solche Dinge passieren! Wir schimpfen dann auch nicht.

Was uns wirklich ärgert, ist, dass wir die Sachen kaputt finden, ohne dass uns jemand Bescheid gesagt hat.

Daher unser Wunsch: Sprechen Sie uns an! Sie stören uns auch nicht. Dafür sind wir für Sie an unseren Theken, per Telefon und per Mail da!

3. Gibt es sonst noch etwas, dass Du uns mitteilen möchtest?

„Bitte nicht die Decken abschaffen, die sind ein echter Gamechanger im Winter! Vllt. Chips wie in den Büchern einnähen, dass sie am Ausgang piepen? Fänd’s vllt. sogar ok, wieder Taschen etc. einschließen zu müssen, wenn das dafür nötig ist, dass die Decken bleiben können… Wäre echt schade, wenn es hier so spartanisch u. lieblos wie in manch anderen UBs werden müsste…“

„Tut mir leid für die Unannehmlichkeiten! Gerade die Fleecedecken sind toll, und auch die Möglichkeit, seinen Rucksack mitzunehmen. In anderen Bibliotheken darf man auch nur mit durchsichtigen Plastikbeuteln in die Unibib und das ist unnötig in meinen Augen, da ich keine Plastiktüten besitzen will. Ich schätze euer Vertrauen! Hoffentlich könnt ihr mit der Aktion bewirken, dass weniger verschmutzt und gestohlen wird.“

Zur Information: Wir arbeiten intern an einer Lösung für die Fleecedecken, die Bereitstellung von Büromaterialien und für zusätzliche Feedbackoptionen. Wir halten Sie auf dem Laufenden!